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28. August bis 3. September

Christhard Rüdiger
Christhard Rüdiger

Der Distrikt Dresden ist einer der beiden Distrikte der Ostdeutschen Jährlichen Konferenz. Zu ihm gehören 28 Gemeindebezirke von Zittau bis ins Erzgebirge. Superintendent ist Christhard Rüdiger, sein Dienstsitz ist Chemnitz.

Kontakt:

Distrikt Dresden
Superintendentur
Heinrich-Beck-Straße 33
09912 Chemnitz

Telefon: 0371 66110867
E-Mail: distrikt.dresden(at)emk.de

DISTRIKT DRESDEN

Fahren mit Rückspiegel

Lobe den HERRN meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.
(Psalm 103,2)

Vergiss es nicht! Was? Das Gute. Welches Gute? Das Gute, das der HERR getan hat. Wann getan hat? Bis eben gerade. Und die ganze Zeit davor. Und davor auch schon. Was ist denn das Gute? Alles, was mich leben lässt, gemeinsam mit anderen. Dass es mich gibt, dass ich den heutigen Tag erlebe, dass ich wachse und mich verändere. Dass andere Menschen meinen Weg gekreuzt haben, mich prägen und beschenken. Dass ich ihnen etwas bedeute. Dass ich zu essen und zu trinken habe und denken kann. Und fühlen. Dass ich zum Glauben gezogen wurde. Vergiss es nicht!

Wie mache ich das? Indem ich daran denke, mich erinnere. Möglichst regelmäßig. Den Blick zurückwende. Was war das gerade eben? Und gestern? Und in den Jahrzehnten meines Lebens? Und in den Jahrhunderten vor mir? Was hat der HERR getan? Der Fokus meiner Aufmerksamkeit wird so um 180 Grad gedreht. Denn wie von allein bin ich immer wieder in der Zukunft. Was alles zu bedenken sein wird und zu befürchten ist! Wie es kommen muss, damit ich bekomme, was ich will. Ich kann die Zukunft planen. Aber sie bleibt offen. Ich kann nicht wirklich sagen, was kommen wird.

Für meine Lebensfahrt braucht es den Rückspiegel des Erinnerns. Der regelmäßige Blick nach hinten lässt mich staunen, loben und gelassen sein. Seelenruhe stellt sich ein.

Christhard Rüdiger

Kontakt zur Autor: christhard.ruediger(at)emk.de

ICH DANKE

  • Für die geheimnisvolle, nie versiegende Lebensquelle der Liebe Gottes.

ICH BITTE

  • Für die Wiederentdeckung der Gelassenheit, die aus der Verlässlichkeit der Liebe Gottes zu uns erwächst.
  • Für das Einrichten persönlicher Erinnerungszeiten, die den Tageslauf unterbrechen.
  • Für unsere Andachten und Stillen Zeiten, dass sie nicht formal und taub werden, sondern zum Lob Gottes führen.
  • Für eine Perspektive auf die Welt, die annimmt, dass alles, was wir zum Leben brauchen, schon da war und da sein wird, weil Gott da ist.
  • Für alle Zusammenkünfte, bei denen Menschen das, was ihnen von Gott geschenkt wurde, ausführlich miteinander teilen und einander mitteilen.
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