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28. September bis 4. Oktober

Klaus Ulrich Ruof
Klaus Ulrich Ruof

»Wir bringen den Glauben unter die Menschen« ist das Motto der Medienarbeit. Eine mediengerechte Präsenz sucht die besten Mittel und gangbare Wege, um den Glauben unter die Menschen zu bringen. Diesem Auftrag stellt sich das Medienwerk der Evangelisch-methodistischen Kirche in Frankfurt.

Kontakt:

Medienwerk der EmK
Pastor Klaus Ulrich Ruof
Ludolfusstraße 2-4
60487 Frankfurt am Main

Telefon: 069 242521-152
medienwerk(at)emk.de
www.emk-medienwerk.de

Medienwerk

Unscheinbare Übungen

Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.
(1. Mose 2,15  GNB)

Szene 1: Am ersten Abend einer Radtour packt einer der Jugendlichen den Zeltsack aus und will sein Zelt aufstellen. Der Schock ist groß, als die Zelthaut mit Stockflecken übersät ist und drei der zehn Abspanngummis defekt sind. – Szene 2: Eine Erzieherin erzählt beiläufig, dass von den Kettcars und Traktoren in ihrem Kindergarten fast alle defekt sind. Kaum dass der Hausmeister sie repariert habe, werden sie von einigen Kindern gleich wieder demoliert. –
Szene 3: Ein Freund stellt das von mir ausgeliehene Fahrrad total verdreckt zurück. Die Waldwege seien sehr matschig gewesen.

In allen drei Szenen geht es nur um materielle Dinge. Aber schon da ist zu erkennen, wie wenig selbstverständlich es ist, sorgsam und pfleglich mit Dingen umzugehen. Wie viel schwerer ist es, wenn es um Auswirkungen geht, die nicht sofort erkennbar sind: Seelische Wunden, die durch Missbrauch und Gewalt entstehen, oder Umweltverschmutzung und gesundheitliche Beeinträchtigungen, die erst spät erkennbar werden, weil Profitgier sich nicht zur Vorsicht mahnen lässt. Noch schwerer ist es, Völker und Volksgruppen für ein friedliches Miteinander zu gewinnen, wenn sie sich im Recht wähnen und das mit aller (Waffen-)Gewalt durchsetzen.

Gottes Auftrag ist klar: Bebauen und Bewahren. So liebevoll, wie Gott den Lebensraum für den Menschen geschaffen hat, so liebevoll sollen wir damit umgehen. Das zu beherzigen fängt im Kleinen an: das Zelt wird repariert und trocken verstaut; Kinder lernen schon zuhause den pfleglichen Umgang mit Sachen; ein geliehenes Rad wird sauber zurückgebracht. – Bewahren fängt unscheinbar an.

Klaus Ulrich Ruof

Kontakt zum Autor: klaus.ulrich.ruof(at)emk.de

 

 

ICH DANKE

  • Für alle Menschen, die oft ganz unauffällig sehr liebevoll sind und zu einer guten Atmosphäre beitragen.
  • Für Menschen, die weitsichtig sind und uns an unsere Verantwortung für Mensch und Natur erinnern – auch wenn es uns manchmal nicht passt.
  • Für die Möglichkeiten moderner Medien, mit deren Hilfe Kirche und Glaube an vielen Stellen ins Gespräch gebracht werden kann.

ICH BETE

  • Für die Menschen in unseren Gemeinden, dass sie in ihrer Umgebung zu einem ermutigenden Umgang miteinander beitragen.
  • Für unsere Gemeinden, dass dort heilende Gemeinschaft erlebt wird und sich das »herumspricht«.
  • Für unsere Kirche, dass sie in der Öffentlichkeit ihre Stimme „für die Menschen“ erhebt und dass Menschen sich dadurch für den Glauben interessieren.
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