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IMPRESSUM

1. bis 7. Mai

Klaus Schmiegel
Klaus Schmiegel

Die EmK-Weltmission ist der für Mission und internationale kirchliche Zusammenarbeit verantwortliche Arbeitszweig der EmK in Deutschland. Sie arbeitet eng mit den methodistischen Missionswerken in Europa und den USA zusammen.

Kontakt:

EmK Weltmission
Holländische Heide 13
42113 Wuppertal

Telefon: 0202 7670190
E-Mail: weltmission(at)emk.de
www.emkweltmission.de

WELTMISSION

Gegen die übermächtigen Umstände glauben

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Güte von mir wendet.
Psalm 66,20

»Gott ist gut zu jeder Zeit. Zu jeder Zeit, Gott ist gut.« In fast jedem malawischen EmK-Gottesdienst wird dieser Satz gesagt. Was die Menschen hier im Moment bewegt, ist das Thema Nahrungsmittelknappheit und Hunger. Die Preise für das Grundnahrungsmittel Mais sind auf das Dreifache des normalen Preises geschnellt, und die kommende Ernte wird schlecht ausfallen, weil die Regenzeit zu spät anfing und es einfach nicht genug geregnet hat. Etwa 2,8 Millionen Menschen sollen von Nahrungsmittelknappheit betroffen sein. Trotz dieser existentiellen Not beten die Menschen in Malawi zu Gott und erwarten von ihm alles, da es keine sozialen Sicherungssysteme gibt oder einen Staat, der nachhaltig eingreift. Trotz dieser Situation hoffen die Menschen in der Kirche auf Gottes Güte, auf sein Gut-sein, wie es der Psalmbeter sagt und wie es in jedem Gottesdienst gesagt wird »Gott ist gut«.

Ich weiß nicht, ob ich das so ohne weiteres in solch einer Situation sagen könnte. Nichtsdestotrotz bewundere ich die Menschen hier wegen dieses Vertrauens und Zutrauens in Gott. Sie schöpfen dadurch Kraft und neue Hoffnung, und manchmal bleibt ihnen auch gar nichts anderes übrig, weil die Umstände (mangelnde Rechtsstaatlichkeit, Abhängigkeit von über ihnen Stehenden, Schicksalsschläge, Krankheiten usw.) zu übermächtig erscheinen. 

Klaus Schmiegel

Kontakt zum Autor: klaus.schmiegel(at)emk.de

ICH DANKE

  • Für alle Unterstützung, die wir als Kirche in Malawi, den Menschen die von Nahrungsmittelknappheit betroffen sind, geben können.
  • Für alle Unterstützung aus Deutschland, die unsere Arbeit als Missionare erst möglich macht.

      ICH BITTE

        • Für einen Wandel in der Denkart der Menschen (»alles ist gottgegeben«), der sie nach eigenen Möglichkeiten Ausschau halten lässt.
        • Dass die malawische Regierung ihrer Ansage von Hilfe auch Taten folgen lässt.
        • Für die Menschen, die von Nahrungsmittelknappheit und Hunger betroffen sind.
        • Dass die Nahrungsmittelhilfe, die von vielen Organisationen und Kirchen (auch unserer) getragen wird, auch bei den Menschen ankommt.

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