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29. März bis 4. April

Dagmar Köhring
Dagmar Köhring

radio m »überrascht« Menschen mitten in ihrem Alltag mit der Guten Nachricht. Dafür produzieren vier Redakteurinnen und Redakteure, unterstützt von einer teilzeitlichen Redaktionsassistentin, im Jahr ca. 850 Beiträge für 19 Privatsender, mit denen etwa zwei Millionen Hörer erreicht werden. radio m finanziert sich im Wesentlichen durch private Spenden. Viele der Beiträge können angehört werden unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.radio-m.de.

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RADIO M

Den Finger in die Wunde legen

Gott der HERR hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben, dass ich wisse mit den Müden zu rechter Zeit zu reden. Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören.
Jesaja 50,4

Der Mensch, der hier betet, hat Schweres erlebt. Der Beter des sogenannten dritten Gottesknechtliedes beschreibt in den weiteren Versen Erfahrungen, die er machte, als er am Pranger stand – sie waren die »Strafe« dafür, dass er Gottes Auftrag folgte und versuchte, seine Mitmenschen wachzurütteln. Er wurde geschlagen, bespuckt und erniedrigt. Nicht zuletzt wegen dieser Beschreibungen wurde dieses »Lied« von der Christenheit später auf Jesus und seinen Leidensweg bezogen.

Die Worte (»Zunge«) und den Inhalt (»Ohr«) hat dieser Beter, dessen ist er sich gewiss, von Gott bekommen. Er kann sich dem Unrecht gegenüber, das er um sich herum sieht, nicht verschließen, und er kann einfach nicht aufhören, seine Weggefährten darauf aufmerksam zu machen.

Dass wir von Gottes Liebe nicht schweigen wollen, darüber sind wir uns auch bei radio m einig. Auch darin, dass wir den Ermüdeten eine neue Hoffnung anbieten wollen. Aber legen wir tatsächlich unsere Finger in solcher Radikalität in die Wunden unserer Gesellschaft, wie es dieser Beter hier offenbar tat?

Jesus Christus ist diesen Weg des Hörens und Redens für uns mutig bis zum Ende gegangen. In der kommenden Woche machen wir uns das wieder neu bewusst. Und denken gleichzeitig an alle, die sich auf ähnlichen Leidenswegen befinden, weil sie nicht schweigen können, sondern mit Wort und Stimme für ihre Überzeugung eintreten wollen. 

Dagmar Köhring

Kontakt zur Autorin: dagmar.koehring(at)emk.de

ICH DANKE

    • Dafür, dass wir in einem freien Land leben, in dem wir offen über Gott reden können.
    • Für alle Menschen, die sich mutig für ihre Überzeugungen einsetzen, auch wenn sie dabei in Gefahr geraten.
    • Dafür, dass Gott sich immer wieder „in mein Ohr schleicht“ und meine Sinne wachhält.

      ICH BETE

      • Für Menschen, die auf ihrem Weg  ermüdet sind und nicht mehr weiter wissen.
      • Für Menschen, die anderen Mut zusprechen und Missstände beim Namen nennen.
      • Um Weisheit, Mut und Phantasie für alle Menschen, die in der Öffentlichkeit, im Radio, im Fernsehen oder in der Zeitung Gottes Wort verkünden.
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