Weiland Renno

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Nachhaltigkeit

CO2-Fußabruck der EmK-Verwaltung wird ermittelt

Im November 2009 hat sich der Bischofsrat der Evangelisch-methodistischen Kirche verpflichtet, einen »CO2-Fußabdruck« für die Kirchenverwaltung zu erstellen. Jetzt waren die Prüfer in der Kirchenkanzlei der deutschen EmK.

Schon die Gründer der methodistischen Bewegung waren viel unterwegs. Auch in der heutigen Evangelisch-methodistischen Kirche wird viel gereist – die weltweiten Verbindungen machen auch persönliche Treffen nötig. Um die dadurch entstehende Umweltbelastung einmal genau zu erfassen, hat sich der Bischofsrat der Evangelisch-methodistischen Kirche vor zwei Jahren verpflichtet, einen so genannten »CO2-Fußabdruck« für die Kirchenverwaltung zu erstellen. Damit wird der gesamte CO2-Ausstoß von Reisen, Heizungs- und Klimaanlagen, Computern, Beleuchtung und dergleichen erfasst.

Jetzt waren die Prüfer in der Kirchenkanzlei der deutschen EmK. Umweltberater Stefan Weiland (Foto links), der Ansprechpartner für Fragen des Umweltmanagements in EmK-Gemeinden, und Hans Martin Renno, Referent für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung, nahmen die Geräte und Abläufe in der EmK-Verwaltung in Frankfurt unter die Lupe. Daraus wird nun eine erste Übersicht erstellt, die künftig regelmäßig aktualisiert wird. Neben den großen »CO2-Brocken« sollen auch Einsparmöglichkeiten sichtbar gemacht werden.

Volker Kiemle

Foto: Medienwerk der EmK