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Randy Day

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Missionsleiter ruft zu Gebet und Aktion auf, um Frieden und Gerechtigkeit in Myanmar zu fördern

New York, NY, 29. September 2007 – Ein dringender Aufruf zu Aktionen und Gebet wurde am 29. September vom Leiter der Missionsbehörde der United Methodist Church mit dem Ziel herausgegeben, Blutvergießen zu vermeiden und Freiheit für das Volk von Myanmar zu erreichen.

Das besondere Anliegen von Pastor R. Randy Day ist, dass die aktuellen Demonstrationen gegen die repressive Regierung des asiatischen Landes nicht zu einem großen Gemetzel führen, wie es schon einmal vor 20 Jahren geschah, als Demonstranten die Regierung herausforderten. Myanmar war früher unter dem Namen Birma bekannt und gilt als das repressivste Land der Welt. Die gegenwärtigen Demonstrationen werden von buddhistischen Mönchen angeführt. Day lobte den US-Präsidenten George W. Bush, weil er Sanktionen gegen Regierungspersönlichkeiten in Myanmar erhoben hat, und ermutigte China, den hauptsächlichen Handelspartner Myanmars, positiv einzugreifen.

Der ganze Text der Erklärung:

Das Volk Myanmars verdient Freiheit und Gebet

Das Volk von Myanmar verlangt wieder die Befreiung von einer grausamen, repressiven Regierung. Es wird von mutigen buddhistischen Mönchen angeführt. Die Reaktionen der Regierung bislang deuten darauf hin, dass sie wieder mit tödlicher Gewalt reagieren wird, genau so wie sie im Jahre 1988 reagierte, als Regierungstruppen 3.000 friedliche Demonstranten erschossen.
 
Ich rufe alle Glieder der United Methodist Church sowie unsere Missionspartner und Missionspartnerinnen dringend auf, gemeinsam um einen gerechten Frieden sowie eine Zukunft in Freiheit für das Land zu beten, das früher Birma genannt wurde.  Lasst uns die Regierungen, die Menschenrechte anerkennen, dazu auffordern, ihren Einfluss auf die Regierung von Myanmar geltend zu machen, dass sie sich in Richtung demokratischer Richtlinien und Maßnahmen bewegt und Gewalt als Reaktion auf die friedlichen Demonstranten unterlässt.

US-Präsident George W. Bush ist zu loben, dass er Sanktionen gegen hohe Funktionäre der Regierung Myanmars auf Grund der unerträglichen staatlichen Unterdrückung erhoben hat. Als der hauptsächliche Handelspartner Myanmars sollte auch China positiv eingreifen, um die Unterdrückung in Myanmar durch ökonomische Maßnahmen zu reduzieren. Wir bitten auch die Vereinten Nationen ihr Möglichstes zu tun, um Gewaltlosigkeit und Freiheit in Myanmar zu fördern.

Die Missionsbehörde (Board of Global Ministries) steht in Verbindung mit Mitgliedern einer kleinen christlichen Gemeinde in Myanmar; die uns mitteilte, dass Veränderung dringend notwendig sei, sie aber auf einen friedlichen und gewaltfreien Übergang hoffen. Sie beten um Weisheit und Mut von oben.

Lasst uns alle beten:

  • dass die Mönche und andere Demonstranten starke Zeugen sein werden,
  • dass die Regierung Zurückhaltung in Umgang mit den Protestierenden ausüben wird,
  • dass die Soldaten, die Schusswaffen tragen, ihr Gewissen befragen, ehe sie auf Protestierende schießen, auch wenn es ihnen befohlen wird,
  • für die Bevölkerung von Myanmar, das sehr viel gelitten hat, und für diejenigen, die sich dadurch in Gefahr gebracht haben, dass sie sich den Mönchen angeschlossen haben, und
  • für die kleine Minderheit der Methodisten und Methodistinnen sowie anderer Christen und Christinnen in Myanmar, dass unsere Brüder und Schwestern im Glauben unverletzt bleiben und in ihren Herzen unsere Liebe und Fürsorge für sie spüren.
The Rev. R. Randy Day
General Secretary
General Board of Global Ministries
United Methodist Church

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