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Bischöfin Joaquina Filipe Nhanala

Donnerstag, 24. Juli 2008

Methodisten in Afrika wählen erste Bischöfin für Mosambik

Pastorin Joaquina Filipe Nhanala wurde am 23. Juli 2008 als erste Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche in Afrika gewählt.

Sie ist 51 Jahre alt und im Moment noch Pastorin der EmK-Gemeinde Maputo-Matola. Am 1. September dieses Jahres wird sie die Amtsnachfolgerin des langjährigen Bischofs der EmK in Mosambik, João Somane Machado, der dann seinen Ruhestand antritt.

Neben ihrer Tätigkeit als Pastorin auf dem umfangreichen Bezirk Matola, einer Vorstadt von Maputo, hat Pastorin Joaquina Nhanala auch Projekte der kirchlichen Frauenarbeit koordiniert. Außerdem hat sie ein HIV/AIDS-Programm der Kirche für den Süden Mosambiks geleitet, mit dem Gemeinden befähigt werden sollen, sich besser um Betroffene zu kümmern.

Ein Vertreter der Missouri-Konferenz, die mit der EmK in Mosambik durch eine Partnerschaft verbunden ist, meinte: »Bischöfin Nhanala ist eine fähige, heitere und engagierte Person. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihr in Mission und Dienst.«
Joaquina Nhanala ist verheiratet mit dem EmK-Pastor Eugenio Tomas. Sie haben gemeinsam vier erwachsene Kinder. Obwohl sie in der katholischen Gemeinde ihres Vaters getauft und gefirmt wurde, hielt sie sich auch zur methodistischen Gemeinde ihrer Mutter. Durch die Jugendarbeit dieser Gemeinde begann sie als Teenager, in der methodistischen Kirche aktiv mitzuarbeiten. 1976 heiratete sie. Gemeinsam mit ihrem Ehemann begann sie 1985 ihr Theologiestudium mit einem Stipendium des Frauenwerkes.

Sie besuchte die Gbarnga School of Theology in Liberia. 1989 wurde sie zur Diakonin ordiniert. Als der Bürgerkrieg in Liberia das Studium des Ehepaares unterbrach, gingen die beiden nach Ghana, ans Trinity College und dann nach Kenia an die Limuru University, wo sie 1995 ihren »bachelor of divinity degree« erhielt. 1998 fügte sie dem an der Nairobi Evangelical Graduate School of Theology den »master's degree in Bible studies and theology« hinzu. Sie spricht fünf einheimische Sprachen, dazu Portugiesisch und Englisch.

Die Afrika-Zentralkonferenz umfasst die Bischofsgebiete Simbabwe, Mosambik und Angola, sowie die provisorische Konferenz in der Republik Südafrika, die Missionskonferenz Malawi, sowie den ostafrikanischen Sprengel, zu dem Uganda, Süd-Sudan, Kenia, Ruanda und Burundi gehören. Sie tagt derzeit an der Africa University in Mutare, Simbabwe.

Quelle: News media
contact: Linda Bloom, New York, (646) 369-3759 or newsdesk@umcom.org
Übersetzung: Thomas Günther, Mosambik

Die EmK-Weltmission unterstützt seit vielen Jahren die EmK in Mosambik in vielen Projekten und durch die Entsendung von Missionarinnen und Missionaren. Zurzeit sind Claudia und Thomas Günther für die EmK-Weltmission in Cambine, und auch das Gehalt der brasilianischen Mssionarin Maisa Gomes wird aus Deutschland mitfinanziert. Weitere Infos über die Partnerschaft der deutschen EmK mit der in Mosambik erhalten Sie auf  www.emkweltmission.de