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Alle Meldungen 2009
Freitag, 27. November
Neues von der Weltmission - Infomail 126
Dienstag, 24. November
Preisverleihung
Montag, 23. November
»unterwegs« 24/2009
Dienstag, 17. November
Laien in der Leitung - ein Rückblick
Freitag, 13. November
Kopenhagen-Aufruf der Kirchen
Dienstag, 10. November
»unterwegs« 23/2009
Montag, 9. November
»Meine Wende«
Freitag, 6. November
»Zwischen Psalm 3 und 4 passt immer noch ein Bier?«
Donnerstag, 5. November
EmK-Bischofsrat wählt Bischöfin Rosemarie Wenner zur Vizepräsidentin
Montag, 2. November
»Wir brauchen eine geistliche Ökumene«
Montag, 2. November
Neues von der Weltmission - Infomail 125
Freitag, 30. Oktober
Bethlehemkirche im Flüchtlingslager Osire geweiht
Donnerstag, 29. Oktober
»Menschenwürde nicht den Interessen des Marktes opfern«
Mittwoch, 28. Oktober
Bischöfin Rosemarie Wenner gratuliert Margot Käßmann
Sonntag, 25. Oktober
»unterwegs« 22/2009
»Meine Wende«
Ein Wort von Bischöfin Rosemarie Wenner zu 20 Jahre Mauerfall
»Meine Wende« hieß eine Kolumne in unserer Kirchenzeitung »unterwegs«. Menschen aus Ost und West berichteten, wie sie die Zeit um den 9. November 1989 erlebt haben. Der 20. Jahrestag des »Mauerfalls« ist eine gute Gelegenheit, Geschichten zu erzählen, die wir aus der jüngsten Vergangenheit erinnern.
Doch auch von dem anderen, bitteren Jahrestag gilt es zu reden im Jahr der Freude über 20 Jahre seit »der Wende«. Vor 71 Jahren brannten überall in Deutschland Synagogen. Der Hass gegen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger wurde öffentlich zelebriert.
Was lernen wir aus den fröhlichen und schrecklichen Ereignissen des 9. November? Es gibt immer noch trennende Mauern zwischen Menschen und Völkern. Auch heute keimem Vorurteile, die Hass und Gewalt hervorbringen.
Der Titel der unterwegs-Kolumne Meine Wende kann auch als Aufforderung verstanden werden, sich persönlich neu zu orientieren und Umkehr zu vollziehen. Es kommt auf die Einzelnen an. Die »Wende« 1989 wurde möglich, weil viele Einzelne friedlich demonstrierten. Die Judenverfolgung 1938 führte bis zum Holocaust, weil viele Einzelne mitmachten oder wegsahen und schwiegen.
»Folge mir nach«, mit diesen Worten rief Jesus einzelne Menschen auf, umzukehren und seinen Weg der Liebe mit zu gehen. Jesus nachfolgen bedeutet, für Menschenwürde eintreten. Dies geschieht heute zum Beispiel im Einsatz für Flüchtlinge oder im Kampf gegen Armut.
Rosemarie Wenner

