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Montag, 2. November 2009

Neues von der Weltmission - Infomail 125

Themen: Dank von den Philippinen; 100 Jahre Methodismus in Russland; Albanien, das Risiko eines Neubeginns; Gute Nachrichten aus Namibia

1. Dank von den Philippinen


Der Präsident des Bischofsrates der Evangelisch-methodistischen Kirche auf den Philippinen hat sich sehr herzlich für die Hilfe aus Deutschland bedankt. In einem Brief an Bischöfin Wenner schreibt er u.a.:

»Als Präsident des Bischofskollegiums  möchte ich aus tiefem Herzen unseren Dank für die finanzielle Unterstützung, die Sie unserem Land zukommen lassen haben, ausdrücken. Wir stehen tief in Ihrer Schuld für Ihre Gebete und Gabe. Viele Orte in der Provinz Pangasinan sind stark betroffen. Die Reisfelder im Zentrum der Provinz sind vollkommen verwüstet und das gerade jetzt, da die Ernte beginnen sollte. Unsere Kirchen und Distrikte verteilen weiterhin Hilfsgüter an die Opfer des Taifuns. Ich kann Ihnen nicht genug danken für Ihre großzügigen Gaben. 10.000 Euro werden uns in unseren Bemühungen um Nothilfe und Wiederaufbau weit bringen. Gott segne Sie! Bischop Rodolfo A Juan, Baguio Episcopal Area«

2. 100 Jahre Methodismus in Russland


Zum Jubiläum des Methodismus in Russland, das im Sommer in St. Petersburg gefeiert wurde, ist ein Film des Kommunikationswerkes der Methodistischen Kirche in den USA erschienen. Unter dem Titel: Methodismus in Russland - 100 Jahre Dunkelheit und Licht wurde der Film schon bei der Jubiläumsveranstaltung in russischer Sprache gezeigt und liegt nun auch auf Englisch vor. Es sind spannende Bilder mit historischen Aufnahmen, Interviews mit u.a. Bischof Hans Växby und Eindrücke der Gemeindearbeit in St. Petersburg, Samara und Woronesh. Der Film ist leider nur in englischer Sprache, ist aber so interessant und anschaulich, dass wir ihn trotzdem den Gemeinden anbieten möchten. Er kann bei uns im Missionsbüro kostenlos bestellt werden. Die Länge des Films beträgt 9:40 Minuten.

3. Albanien - das Risiko eines Neubeginns


Bischof Patrick Streiff hat uns folgende Information zu den Entwicklungen in der Evangelisch-methodistischen Kirche in Albanien zugesandt, die wir an dieser Stelle mit der Bitte um Fürbitte weitergeben:

»Vor einem Jahr haben Wilfried und Jean Nausner die Aufgabe angetreten, die Evangelisch-methodistische Kirche in Albanien aufzubauen. Sie haben sich auf die Anfänge verlassen, die durch die sozial-diakonische Arbeit des Christlichen Hilfswerks Wismar seit etwas mehr als zehn Jahren gelegt wurden. Zwei junge Albaner hatten die Ausbildung in Graz-Waiern abgeschlossen und sich auf einen Dienst als Pastoren in Albanien vorbereitet. Doch unvorhersehbare Schwierigkeiten machen den Anfang risikoreicher und ungewisser. Nur etwa ein Drittel jener, die früher einmal getauft wurden, haben noch einen Kontakt zu einer der drei Gemeinden, wo Gottesdienste gehalten werden. Die anderen sind weiter weg gezogen oder überhaupt unauffindbar. Für die beiden zukünftigen jungen Pfarrer war der Wiedereinstieg in Albanien sehr viel schwieriger, als sie dachten. Einer der beiden entschloss sich im Frühjahr, aus dem Predigtdienst auszuscheiden. Der zweite hat Anfang November um eine vorübergehende Beurlaubung ersucht. Beide bleiben im Kontakt mit der Kirche, brauchen aber Zeit, um ihren persönlichen Weg zu klären. Wir sind dankbar, wenn Sie den Superintendenten, seine Frau und die weiteren Laienmitarbeiter in ihre Fürbitte einschließen. Bischof Patrick Streiff«

4. Gute Nachrichten aus Namibia

Seit Mai diesen Jahres treffen sich regelmäßig Gemeindemitglieder der Central Gemeinde in Windhoek, um zu überlegen, was die Methodisten in Namibia für Menschen in ihrer Nähe tun können die direkt oder indirekt von HIV betroffen sind. Mittlerweile ist aus dieser Initiative die »Methodist HIV and AIDS Hope Mission« entstanden. 50 Gemeindeglieder und Menschen, die von diesem Projekt gehört haben wollen mittlerweile dabei sein, wollen sich einbringen in die Gemeinschaft und wollen helfen. Unsere Mitarbeiterin Inke Johannsen ist verantwortlich für die Entstehung dieses Projektes, das von der EmK-Weltmission finanziell unterstützt wird.
In dieser Woche nun fand in Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner (Catholic Aids Aktion) ein Workshop zum Thema »Christliche Trauerbegleitung« statt, an dem 38 Personen teilnahmen. Anfang November wird ein Teil der Gruppe einen Tag in einem benachbarten Waisenheim zum Singen, Beten und Putzen verbringen.
Im Norden Namibias wurde die Bethlehemkirche im Flüchtlingslager Osire geweiht. Auf unser Homepage dazu ein ausführlicher Bericht und einige Bilder.

Thomas Kemper

Homepage der Weltmission unter undefined www.emkweltmission.de