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75 Jahre Evangelisch-methodistische Gemeinde Beierfeld
Montag, 28. September
Musical »Das lebendige Buch«
Musical »Das lebendige Buch«
Am 27.09.2009 wurde in der Friedenskirche der evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Wolfsburg das Musical »Das lebendige Buch« aufgeführt.
In zwei Vorstellungen wurden die Besucher von den 40 beteiligten Personen im Alter von 6 - 68 Jahren in die Vergangenheit entführt. Alle haben viel Freude und Gottes Segen erlebt!
In dem Musical entdecken ein paar Kinder eine alte Bibel auf dem Dachboden und erleben eine wunderbare Zeitreise.
Die Reise beginnt bei Noah, der sich bei seinen Mitmenschen zum Gespött machte, weil er mitten im Land mit seinen Söhnen ein Boot baute. Alle lachten, doch Gott schickte die verschiedenen Tiere wie Elefanten, Giraffen, Löwen und Hasen paarweise zu Noah in die Arche und der Regen kam.
Abraham erzählte davon, dass er Gott gegenüber immer gehorsam war. Er hatte seine Heimat verlassen und wurde durch Gott in ein anderes Land geführt. Er hätte sogar seinen Sohn geopfert. Als Gott dies sah, schickte er Abraham als Opfer einen jungen Widder für seinen Sohn.
In der folgenden Dachbodenszene fanden die Kinder in der Bibel die Geschichte von Josef, wie er als Liebling vom Vater von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft wurde. Doch viele Jahre später konnte er durch seine Traumdeutungen dem Pharao helfen, der großen Dürre vorzubeugen. Seine Familie hatte in Kanaan auch nichts mehr zum Essen und hörte von den vollen Kornkammern in Ägypten. So zogen auch sie nach Ägypten und Josef konnte ihnen helfen.
Moses Geschichte wurde zur Freude aller in die heutige Zeit übersetzt und als Rap aufgeführt, wo jeder den Mitwirkenden ansehen konnte, dass sie großen Spaß daran hatten. Sie erzählten, wie Gott das Meer teilte, als Mose seinem Stab hob und das Volk sich so vor den Ägyptern retten konnte. Bei dem heraneilenden Heer des Pharao schloss sich das Meer wieder.
Auch Jona erzählte uns anschaulich von seinem Weg, den Gott mit ihm gehen wollte. Doch Jona stieg in ein Boot, das in die entgegengesetzte Richtung fuhr. In einem großen Sturm wurde Jona als Schuldiger über Bord geworfen, von einem Wal verschluckt und in dessen Bauch an seinen Auftrag erinnert nach Ninive zu gehen.
Die Kinder auf dem Dachboden fragten die Mutter nach dem Messias, ob er wirklich gekommen ist. Die Mutter erzählte von Jesus, wie er auf die Welt kam und für alle, die zu ihm gehörten und an ihn glaubten, später am Kreuz gestorben ist. Doch dies gilt heute noch, auch für uns ist er gestorben. Dadurch sind wir frei und dürfen die Gewissheit haben, einmal bei Gott in der Ewigkeit sein zu können.
Das Abschlussbild zeigt, wie die neue Welt aussehen könnte: Straßen aus Gold, Tore aus Perlen, von Gott selber erbaut.
Birte und Martin Imhoff
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