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Mittwoch, 23. September 2009

Mehr als du glaubst: evangelisch.de gestartet

Unter dem Motto »Mehr als du glaubst« startet âm 23. September das neue Internetportal der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Unter der Adresse »www.evangelisch.de« gibt es Informationen rund um die EKD und ihre Gliedkirchen, Beiträge zu aktuellen Themen und Entwicklungen sowie eine Community. Dabei werde man mit qualitativ hochwertigen Inhalten aufwarten, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Bischof Wolfgang Huber, bei einer Online-Pressekonferenz am 23. September. Das Angebot solle Halt und Orientierung geben.

Dabei grenze sich »evangelisch.de« bewusst von anderen Internet-Portalen wie XING, StudiVz und ähnlichen Angeboten ab, erklärte Projektleiterin Melanie Huber. »Bei uns geht es nicht um die Selbstdarstellung der User«, betonte sie. »Es soll viel menschlicher als in anderen Communitys auf evangelisch.de zugehen.« So könnten die Mitglieder mit einem »Ich höre zu«-Knopf anderen signalisieren, dass sie bereit sind, sich über Sorgen und Nöte anderer auszutauschen. Neu und nach Hubers Worten bisher einzigartig sind die so genannten Lebensbücher: Die Online-Tagebücher können zu Ereignissen wie Taufe, Hochzeit oder Konfirmation angelegt und geführt werden.

Zusammenarbeit mit anderen Portalen

»evangelisch.de« ist organisatorisch im Verlag Hansisches Druck- und Verlagshaus angesiedelt, der wiederum eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (gep) ist. Für das Portal arbeiten zehn festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Projekt ist laut gep-Geschäftsführer Jörg Bollmann Angaben zunächst auf drei Jahre angelegt; der Etat für 2010 beträgt eine Million Euro. Dabei werde man in enger Vernetzung mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) und der Redaktion des Magazins »chrismon« zusammenarbeiten, die ebenfalls zum gep gehören. Man werde aber auch mit anderen Content-Anbietern im christlichen Bereich zusammenarbeiten, betonte Bollmann. Zunächst seien dies die Landeskirchen sowie die Portale »idea.de« und »jesus.de« Zudem werde es einen Content Pool zum Austausch mit den anderen Portalen geben. »Wir sind ein offenes, plurales evangelisches Portal«, betonte chrismon-Chefredakteur Arnd Brummer.

Volker Kiemle

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