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Bischöfin Rosemarie Wenner

Dienstag, 20. Juli 2010

Jepsen setzte sich immer für Schwache und Ausgegrenzte ein

Bischöfin Wenner zum Rücktritt von Maria Jepsen als Bischöfin der Nordelbischen Kirche

Mit großem Bedauern, aber auch mit viel Verständnis hat die Bischöfin der EmK, Rosemarie Wenner, auf den Rücktritt von Maria Jepsen reagiert. Es sei tragisch, dass ausgerechnet der nordelbischen Bischöfin vorgeworfen werde, nicht entschieden genug gegen Missbrauch eingeschritten zu sein. Jepsens Amtsführung habe sich »durch den Einsatz für Schwache und Ausgegrenzte« ausgezeichnet, schreibt Wenner in einem Brief an ihre Amtsschwester. Jepsen sei eine »Brückenbauerin zwischen den Kirchen und zwischen den Religionen«. Sie habe zudem als erste Bischöfin in Deutschland und erste lutherische Bischöfin weltweit Pionierarbeit geleistet und damit anderen den »Weg gut bereitet«.

Wenner würdigte Jepsens Engagement im Evangelischen Missionswerk in Deutschland, dessen Vorsitz die scheidende Bischöfin innehatte. Im Namen der EmK und der Vereinigung Evangelischer Freikirchen dankte Wenner Jepsen für ihren Dienst und wünschte ihr Gottes Segen für die Zukunft.

Volker Kiemle
Medienwerk der EmK