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Alle Meldungen 2011
Montag, 12. Dezember
Presseinformation zum Klimagipfel
Samstag, 10. Dezember
Von Mensch zu Mensch
Freitag, 9. Dezember
VEF: Keine Waffenexporte in Krisengebiete
Freitag, 9. Dezember
PR für die Kirche – der EmK-Medientag geht in die vierte Runde
Mittwoch, 7. Dezember
Neues von der Weltmission
Infomail Nr. 149
Dienstag, 6. Dezember
Ehrung für unermüdlichen Einsatz
Montag, 5. Dezember
Entwicklungspreis 2011 für Helmut Behnisch
Donnerstag, 1. Dezember
»Mit Schwächen stark sein« EmK-Unternehmertag 2012
Mittwoch, 30. November
CO2-Fußabruck der EmK-Verwaltung wird ermittelt
Montag, 28. November
VEF: Hannelore Illgen in den Vorstand gewählt
Samstag, 26. November
Bischöfin Rosemarie Wenner – Gedanken zur Adventszeit
Donnerstag, 24. November
Gemeindediakonietag - Chemnitz, 28. Januar 2012
Philippinen: Extreme Verwüstungen durch Tropensturm
Die Diakonie Katastrophenhilfe stockt die Mittel für Soforthilfe für die Opfer des Tropensturms »Washi« auf.
Nachdem das evangelische Hilfswerk gleich nach den verheerenden Sturzfluten 100.000 Euro zur Verfügung gestellt hatte, kann die Summe mit Hilfe des Auswärtigen Amtes auf 250.000 Euro erhöht werden. Damit können zusätzlich mehr als 12.000 Familien, knapp 74.000 Personen, versorgt werden.
Zuvor haben Helfer begonnen, Nahrungsmittel und Trinkwasser zu verteilen. »Das Ausmaß der Zerstörung ist unermesslich«, berichten Mitarbeiter der lokalen Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe. Zerstörte Häuser, verschlammte Straßen, entwurzelte Bäume und Verwesungsgeruch prägen das Bild vor Ort. Eine der größten Gefahrenquellen stellt verschmutztes Wasser dar. »Hygiene und sauberes Trinkwasser sind unerlässlich, um den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern«, heißt es in den Berichten der Helfer.
Die in der besonders schwer getroffenen Stadt Cagayan de Oro ansässige Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe verteilt Nothilfepakete mit Reis, Bohnen, Trockenfisch, Öl und Zucker an Menschen in Notunterkünften. Von den rund 340.000 Betroffenen leben mehr als 40.000 in Behelfsquartieren wie Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden. Die Einsatzkräfte bereiten nun darüber hinaus die Verteilung von Matratzen, Decken und Hygieneartikeln wie Seife und Wasserkanister an 12.000 Familien vor. »Vielen ist nichts mehr geblieben. Sie sind dringend auf Hilfe angewiesen«, sagte eine Helferin.
Auf den Philippinen als besonders bedrohtes Land ist Katastrophenvorsorge nach Einschätzung der Diakonie Katastrophenhilfe extrem wichtig. »Jedes Jahr ziehen bis zu 20 Taifune über das Land hinweg und hinterlassen starke Verwüstung«, erklärt Martin Kessler, Leiter der Programmabteilung des evangelischen Hilfswerks. Dieses unterstützt seit 2008 besonders gefährdete Gemeinden bei der Katastrophenvorsorge und fördert ein lokales Netzwerk mit dem Ziel, den Zivilschutz zu stärken.
Die EmK in Deutschland bittet um Spenden, Kennwort: »Philippinen«.
Spendenkonto:
Evangelisch-methodistische Kirche – Brot für die Welt/Katastrophenhilfe
Konto: 4 105 400, EKK Kassel, BLZ: 520 604 10
Bitte die komplette Adresse im Feld »Verwendungszweck« angeben. Eine Zuwendungsbestätigung wird ausgestellt.
Pressemeldung der Diakonie-Katastrophenhilfe als PDF | 41 KB


