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Montag, 26. Dezember 2011

Philippinen: Extreme Verwüstungen durch Tropensturm

Die Diakonie Katastrophenhilfe stockt die Mittel für Soforthilfe für die Opfer des Tropensturms »Washi« auf.

Nachdem das evangelische Hilfswerk gleich nach den verheerenden Sturzfluten 100.000 Euro zur Verfügung gestellt hatte, kann die Summe mit Hilfe des Auswärtigen Amtes auf 250.000 Euro erhöht werden. Damit können zusätzlich mehr als 12.000 Familien, knapp 74.000 Personen, versorgt werden.

Zuvor haben Helfer begonnen, Nahrungsmittel und Trinkwasser zu verteilen. »Das Ausmaß der Zerstörung ist unermesslich«, berichten Mitarbeiter der lokalen Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe. Zerstörte Häuser, verschlammte Straßen, entwurzelte Bäume und Verwesungsgeruch prägen das Bild vor Ort. Eine der größten Gefahrenquellen stellt verschmutztes Wasser dar. »Hygiene und sauberes Trinkwasser sind unerlässlich, um den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern«, heißt es in den Berichten der Helfer.

Die in der besonders schwer getroffenen Stadt Cagayan de Oro ansässige Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe verteilt Nothilfepakete mit Reis, Bohnen, Trockenfisch, Öl und Zucker an Menschen in Notunterkünften. Von den rund 340.000 Betroffenen leben mehr als 40.000 in Behelfsquartieren wie Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden. Die Einsatzkräfte bereiten nun darüber hinaus die Verteilung von Matratzen, Decken und Hygieneartikeln wie Seife und Wasserkanister an 12.000 Familien vor. »Vielen ist nichts mehr geblieben. Sie sind dringend auf Hilfe angewiesen«, sagte eine Helferin.

Auf den Philippinen als besonders bedrohtes Land ist Katastrophenvorsorge nach Einschätzung der Diakonie Katastrophenhilfe extrem wichtig. »Jedes Jahr ziehen bis zu 20 Taifune über das Land hinweg und hinterlassen starke Verwüstung«, erklärt Martin Kessler, Leiter der Programmabteilung des evangelischen Hilfswerks. Dieses unterstützt seit 2008 besonders gefährdete Gemeinden bei der Katastrophenvorsorge und fördert ein lokales Netzwerk mit dem Ziel, den Zivilschutz zu stärken.

Die EmK in Deutschland bittet um Spenden, Kennwort: »Philippinen«.

Spendenkonto:
Evangelisch-methodistische Kirche – Brot für die Welt/Katastrophenhilfe
Konto: 4 105 400, EKK Kassel, BLZ: 520 604 10

Bitte die komplette Adresse im Feld »Verwendungszweck« angeben. Eine Zuwendungsbestätigung wird ausgestellt.

Pressemeldung der Diakonie-Katastrophenhilfe als PDF | 41 KB