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Freitag, 30. Dezember 2011

Neujahrsgruß von Bischöfin Rosemarie Wenner

»Wann wäre 2012 ein gutes neues Jahr«, fragt Bischöfin Rosemarie Wenner in ihrer Grußbotschaft zum Jahreswechsel.

Was wird das Jahr 2012 bringen? Weitere Krisen? Positive Entwicklungen? Gut, dass wir das nicht wissen, sagen manche. So können wir auf ein gutes neues Jahr hoffen. Wann wäre 2012 ein gutes neues Jahr? Gesund sollte man bleiben oder werden. Erfolg im Beruf und Glück in der Familie, das wäre schön. Und wir wünschen uns Frieden und Freiheit nicht nur hier in Europa, sondern auch in Nordafrika, in Syrien und zwischen Israel und Palästina.

Der Vers aus der Bibel, der uns als Motto durch das Jahr 2012 begleiten wird, zeigt eine ungewöhnliche Spur auf, wie das Jahr gut werden kann. »Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig«, wurde laut 2. Korinther 12,9 dem Apostel Paulus zugesagt.

Mit Paulus vertraue ich darauf, dass Gottes Nähe Hilfe bringt in Gesundheit oder Krankheit, in Erfolg oder Versagen, in politisch stabilen Situationen und in unsicheren Zeiten. So gewinne ich Mut, mich tatkräftig für mehr Menschlichkeit zu engagieren, aber auch die Ohnmacht auszuhalten, die mich oftmals befällt, wenn scheinbar nichts zu ändern ist an eigenem oder fremdem Leid. Eine Liedstrophe von Kurt Rommel drückt die Hoffnung aus, mit der ich das Jahr 2012 beginne:

Wir wissen nicht, was kommt.
Wir wissen nur, dass jeder Tag
mit allem, was er bringen mag,
aus Gottes Händen kommt.

(EM 394).

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gutes und von Gott gesegnetes neues Jahr.

Bischöfin Rosemarie Wenner

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