Bischöfin Rosemarie Wenner

Bischöfin Rosemarie Wenner

Bischöfin Rosemarie Wenner

Begegnung mit Papst: Bischöfin Wenner zieht positives Fazit

Die Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche, Rosemarie Wenner, hat sich zurückhaltend positiv über die Begegnung mit Papst Benedikt XVI. geäußert.

Wenner war Mitglied der evangelischen Delegation beim Besuch des Papstes in Erfurt.

Zurückhaltend positiv hat sich Bischöfin Rosemarie Wenner über die Begegnung mit Papst Benedikt XVI. geäußert. Dessen Mahnung, die persönliche Beziehung mit und zu Gott immer wieder zu prüfen, sei durchaus methodistisch, erklärte sie nach dem Treffen in Erfurt (23. September). Wenner war Teil der evangelischen Delegation, die ein knapp halbstündiges Gespräch mit dem Papst und einer katholischen Delegation führte. Gleichzeitig ist für Wenner das Nein des Papstes zu konkreten Schritten auf dem Weg zur sichtbaren Einheit enttäuschend. Erfreulich sei aber die Einladung an sich, betonte Wenner. Dies sei auch eine Frucht der Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft zwischen der EmK und den deutschen Landeskirchen sowie der langjährigen Kontakte zwischen der Evangelischen Kirche (EKD) und der Vereinigung Evangelischer Freikirchen.

Diese Beziehungen sollen auch im Hinblick auf das Reformationsjubiläum 2017 vertieft werden. »Alle Freikirchen verstehen sich als Kirchen der Reformation und wir haben schon seit Längerem unser Interesse bekundet, den Weg zu dem Jubiläum aktiv mitzugestalten«, erklärte Wenner. Sie werde sich dafür stark machen, dass dies ein breit angelegter Prozess innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen wird.

Volker Kiemle