Präses Ansgar Hörsting, Präsident der Vereinigung Evangelischer Freikrichen (VEF)

Präses Ansgar Hörsting, Präsident der Vereinigung Evangelischer Freikrichen (VEF)

Vereinigung Evangelischer Freikirchen

Evangelische Freikirchen würdigen Papstbesuch Präses Hörsting wünscht respektvolles Miteinander

Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) begleitet den bevorstehenden Deutschlandbesuch von Papst Benedikt XVI. mit großem Interesse.

Als Teil der evangelischen Kirchen in Deutschland sei es ihr Wunsch, so das Präsidium der VEF, dass durch die Begegnung die Einheit der Menschen gestärkt werde, die an Jesus Christus glauben. Trotz aller Unterschiede in kirchlichen Fragen sei es wichtig, die Verbundenheit in Christus zum Ausdruck zu bringen.

Der Präsident der evangelischen Freikirchen, Präses Ansgar Hörsting, betont: »Wir wissen, dass der Papst im Sinne der römisch-katholischen Lehre andere Kirchen und somit auch Freikirchen nicht als ebenbürtig anerkennt. Dies wird sich durch diesen Besuch nicht ändern. Wir sind trotzdem dankbar, dass auf lokaler Ebene oft ein respektvolles und offenes Miteinander besteht. Wir hoffen, dass dies in Zukunft noch mehr geschieht.« Man wünsche sich als Freikirchen eine vertiefte gegenseitige Wahrnehmung. Das Präsidium würdigt insbesondere die Äußerungen des Papstes zur zentralen und zeitlosen Bedeutung von Jesus Christus.

Die VEF ist ein Zusammenschluss von Freikirchen und freikirchlichen Gemeindebünden in Deutschland. Sie wurde 1926 gegründet und gilt als der älteste ökumenische Verband in Deutschland. In der VEF sind zehn Mitglieds- und vier Gastkirchen beziehungsweise -bünde vereinigt. Die VEF wird geleitet von einem fünfköpfigen Vorstand, dessen Präsident Ansgar Hörsting, Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, ist. Die VEF vertritt etwa 300.000 evangelische Christen in Deutschland.

Arndt Elmar Schnepper