Methodismus International

Solidarität mit Methodisten in Rio de Janeiro

Als Evangelisch-methodistische Kirche in Deutschland leben wir in enger Partnerschaft mit der Methodistenkirche in Brasilien.

Missionssekretär Frank Aichele nahm Kontakt mit unseren Partnern auf und erhielt Nachricht von schrecklichen Verwüstungen, sowie von dem Einsatz der Methodisten für die Opfer der Flut. Bischof Paulo Lockmann schreibt: »Wir sind dabei, die Zahl der Toten zu ermitteln und festzustellen, wie viele Menschen ihre Häuser verloren haben. Allein in der zentralen Methodistenkirche in Teresopolis finden 87 Menschen Obdach. Unsere Kirchen auf den Hügeln rund um Rio die Janeiro stehen noch und werden als Zufluchtsorte für viele Familien genutzt. Wir brauchen alles: Wasser, Essen und Kleidung, damit wir die Not der Opfer und Heimatlosen lindern können. Die Fakten und Zahlen sind noch nicht klar, aber rund um Teresopolis sind die Siedlungen Calembe  und Posse praktisch verschwunden. In Novo Friburgo ist die Situation nicht anders und in Petropolis ist das Haus des Pastors zerstört. Ihm und seiner Familie geht es gut, aber 40 Menschen seiner Gemeinde und hundert weitere Menschen aus Cuiaba starben.«

Die EmK-Weltmission hat aus dem Nothilfefonds 5.000 € überwiesen. Wir bitten darum, die Menschen in Brasilien in den Gebeten zu begleiten.

Bischöfin Rosemarie Wenner

Brief von Bischof Paulo Lockmann im Original (englisch) - (PDF|14 KB)