Bischöfin Rosemarie Wenner (links) während der Predigt, übersetzt von Jae-Hoon Lim

Bischöfin Rosemarie Wenner (links) während der Predigt, übersetzt von Jae-Hoon Lim

Bischöfin Rosemarie Wenner

Wer missioniert, muss Neues lernen

Bischöfin Rosemarie Wenner predigte in Südkorea

Inch’on (Südkorea) – Anlässlich der 2. Konsultation zwischen der Koreanischen Methodistischen Kirche (KMK) und der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) predigte Bischöfin Rosemarie Wenner am Sonntag, den 2. Oktober, in der Bupyeong Methodist Church in Inch’on, Korea.

Ausgehend vom Missionsbefehl Jesu (Matthäus 28,16-20) betonte Bischöfin Wenner unter anderem: »Wenn wir missionieren, haben wir Neues zu lernen.« Sie bezog das nicht nur auf die Sprache, wenn Missionare in anderen Ländern im Einsatz sind. Auch in der heimischen Umgebung könne die Botschaft Jesu an andere nur weitergegeben werden, wenn man auf die Bedürfnisse der Menschen achtet und bereit ist von ihnen zu lernen.

Die Predigt im Sonntagsgottesdienst der Bupyeong Methodist Church (BPMC) war Teil der ersten Begegnungen in Korea. In Vorträgen und Informationstouren stellten die Mitarbeiter der Gemeinde ihr missionarisches Programm vor, mit dem die Gemeinde ihr Wachstum zur jetzigen Größe erreichte. Die BPMC hat mehr als 8.000 Glieder und ist mit sonntäglich über 3.000 Gottesdienstbesuchern eine der größten methodistischen Gemeinden in Korea. Die zur Konsultation angereiste Gruppe mit Teilnehmern aus Deutschland, Polen und der Schweiz ist noch bis Mittwoch in der BPMC zu Gast. Danach übernimmt die Zentrale der KMK in Seoul die Gastgeberrolle. Dort findet die Konsultation ihre Fortsetzung mit Beratungen zur weiteren Zusammenarbeit zwischen der KMK und der EmK in Deutschland.

Klaus Ulrich Ruof Medienwerk der EmK

Titelfoto: Bischöfin Rosemarie Wenner (links) während der Predigt, übersetzt von Jae-Hoon Lim
Foto: © Medienwerk der EmK