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Alle Meldungen 2012

Donnerstag, 8. November
Hilfe für Hurrikan-Opfer

Montag, 5. November
Wertvolle Erfahrungen

Samstag, 3. November
»Der Welt dienen«

Donnerstag, 1. November
Aufbruch der EmK in Nordafrika

Dienstag, 30. Oktober
KU-Studie angelaufen

Montag, 29. Oktober
Gottesdienst im Brauhaus

Mittwoch, 24. Oktober
Ein Europa für die Welt

Die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung in Yad Vaschem

Donnerstag, 26. Januar 2012

70 Jahre Wannseekonferenz - VEF unterstützt Gedenkveranstaltung in Israel

In Erinnerung an die »Wannseekonferenz« vor 70 Jahren veranstaltete die »Internationale Christliche Botschaft Jerusalem« (ICEJ) vom 19. bis 20. Januar in Israel verschiedene Gedenkveranstaltungen.

Die »Wannseekonferenz« am 20. Januar 1942 mit Vertretern der nationalsozialistischen Reichsbehörden in Berlin-Wannsee gilt historisch als unheilvolles Datum auf dem Weg zur Planung und Durchführung des Holocausts an den europäischen Juden. An den Gedenkveranstaltungen nahmen 70 Vertreter deutscher und österreichischer Freikirchen und christlicher Israel-Werke sowie weitere Persönlichkeiten aus Politik und Religion in Israel teil. Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen in Deutschland (VEF) wurde durch VEF-Vorstandsmitglied Hannelore Illgen (Hannover) vertreten. Sie legte mit anderen Delegierten im Holocaust-Gedenkzentrum Yad Vashem einen Gedenkkranz nieder.

Der Direktor der Abteilung für internationale Beziehungen Yad Vashems, Shaya Ben Jehuda, empfing die Delegierten und zeigte sich bewegt, dass einzelne Delegierte auch ihre Kinder mitgebracht hatten, um die nächste Generation in das Wissen um die Vergangenheit einzubeziehen. Der ebenfalls anwesende Generalsekretär des jüdischen Welt-Kongresses, Dan Diker, rief die Anwesenden zur Wachsamkeit bei beginnender Propaganda zur Vernichtung des israelischen Staates auf, um ein neues »Wannsee« zu vermeiden. Mit Blick auf ähnlich lautende Äußerungen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad zog er die Parallele zur persischen Figur Haman im biblischen Buch Esther. Probst Dr. Uwe Gräbe von der Jerusalemer Erlöser-Kirche erinnerte in seinem Beitrag an das Versagen fast aller Christen während des Nationalsozialismus. Die Wertschätzung der Arbeit, die die ICEJ in Israel genießt, zeigte sich auch in der Begegnung der Delegierten mit Oberrabbiner Jona Metzger sowie Rabbiner David Rosen im Haus des Oberrabbinats. Rabbi Metzger lobte die Beziehung zu Deutschland, vor allem durch die Bundeskanzlerin und den Bundestag.

Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) wurde 1926 gegründet. Sie ist der älteste ökumenische Zusammenschluss in Deutschland. Derzeit gehören der VEF zehn Kirchen und Gemeindebünde als Mitglieder und vier als Gastmitglieder an. Die VEF sieht ihr Ziel darin, gemeinsame Aufgaben zu fördern, zwischenkirchliche Beziehungen zu vertiefen und gemeinsam freikirchliche Belange nach außen zu vertreten. Die VEF wird geleitet von einem Vorstand, dessen Präsident Präses Ansgar Hörsting vom Bund Freier evangelischer Gemeinden ist. Die VEF vertritt etwa 260.000 evangelische Christen in Deutschland.

Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ) wurde 1980 von Christen gegründet, um die Verbundenheit mit dem Staat Israel zum Ausdruck zu bringen und zu fördern. Das Werk hat Zweigstellen und Vertretungen in rund 60 Ländern. Die ICEJ Es tritt für das Existenzrecht Israels und Jerusalem als israelische Hauptstadt ein. Es koordiniert ebenso soziale Hilfeleistungen. Internationaler Direktor ist seit Herbst 2011 der deutsche Physiker Dr. Jürgen Bühler.

Hannelore Illgen / Arndt Schnepper

Fotos: Sasson Tiram

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