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Donnerstag, 19. Januar 2012

Ehemaliger Dozent für Altes Testament gestorben

Gerhard Burck ist tot. Der langjährige Dozent am Theologischen Seminar (heute Theologische Hochschule) der EmK starb am 15. Januar nach langer Krankheit im Alter von 78 Jahren.

»Für jeden, der mit Gerhard Burck zusammengearbeitet hat, dürfte er vor allem als Ausleger des Alten Testaments im Gedächtnis bleiben«, schreibt Walter Klaiber, Bischof im Ruhestand und selbst viele Jahre Dozent und Rektor des Seminars. »Seine ruhige, behutsame und doch entschiedene Art schien wie geschaffen dafür, den manchmal verborgenen oder verschlungenen Linien der alttestamentlichen Überlieferungen und des hebräischen Textes nachzugehen. Dabei blieb sein Auge nicht an den Einzelheiten hängen, so ernst er sie nahm. Er nahm in ihnen die theologische Botschaft des Textes wahr und konnte sie eindrücklich entfalten.« Viele würden Gerhard Burck als einen begnadeten Prediger in Erinnerung behalten, so Klaiber weiter. Äußerlich sei er überhaupt nicht der Typ des großen Kanzelredners gewesen. »Aber die Art, wie er auch in der Predigt in die Tiefe der Texte bohrte und sie dann für die heutige Zeit zum Sprechen brachte, war für alle, die ihn hörten, faszinierend.« Burck sei der lebendige Beweis dafür gewesen, »dass nicht der rhetorische Aufwand die biblischen Texte lebendig macht, sondern das geistgeleitete intensive Nachdenken des Predigers«.

Volker Kiemle
EmK-Medienwerk

Nachruf von Bischof i.R. Walter Klaiber

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