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Alle Meldungen 2012
Dienstag, 30. Oktober
KU-Studie angelaufen
Montag, 29. Oktober
Gottesdienst im Brauhaus
Freitag, 26. Oktober
»Jede gute Predigt ist ein Kunstwerk«
Mittwoch, 24. Oktober
Ein Europa für die Welt
Montag, 22. Oktober
Anmeldung für :emkongress: ab sofort möglich
Montag, 22. Oktober
Abschlussgottesdienst Zentralkonferenz für Nordeuropa und Eurasien
Samstag, 20. Oktober
Neuer Bischof für die EmK in Eurasien
Montag, 15. Oktober
Neuer Theologischer Vorstand im Bethanien-Bethesda Verbund
Mittwoch, 10. Oktober
Viele Methodisten Opfer bei schwerem Verkehrsunfall in Sambia
Montag, 8. Oktober
Wer wird der nächste »mächtigste Mann der Welt«?
Freitag, 5. Oktober
Wie Gerechtigkeit wächst
Mittwoch, 3. Oktober
Seminartag »Online-Sucht«
Generalkonferenz: Sitzungsmarathon für Delegierte
Die Generalkonferenz (GK) der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK), die noch bis kommenden Freitag in Tampa stattfindet, ist für die Delegierten in jeder Hinsicht eine Herausforderung.
Wir zeichnen einen typischen Arbeitstag nach.
Der Tag der sechs deutschen GK-Delegierten kann bereits um 6.30 Uhr mit einem Arbeitsfrühstück beginnen. Um 8 Uhr gibt es ein Morgengebet. Ab 8.15 Uhr sind dann in der ersten Woche Ausschuss-Sitzungen, in der zweiten Woche Plenarsitzungen angesagt – bis 12.30 Uhr, mit nur 20 Minuten Pause.
Die knapp 1.000 Delegierten sitzen in den Plenarsitzungen in diesem Jahr das erste Mal jeweils zu Sechst an runden Tischen. Die europäischen Delegierten sind ganz hinten platziert. Wenn sie sich melden, ist die Gefahr groß, dass sie übersehen werden. Am Montag sind aber zwei der deutschen Delegierten, Harald Rückert und Irene Kraft, zu Wort gekommen.
Die Mittagspause dauert zwei Stunden – doch neben dem Essen gibt es noch Treffen mit anderen Delegierten. Und zwischendurch ist mal schnell einen kurzen Bericht mittels Facebook an die Daheimgebliebenen in Deutschland zu schreiben.
Der Nachmittag
Ab 14.30 Uhr geht es weiter mit Ausschuss- oder Plenarsitzung bis 17 Uhr einschließlich einer Kurzpause. Alle Verhandlungen werden auf Englisch geführt. 41 Prozent der GK-Delegierten kommen derzeit aus den sieben Zentralkonferenzen, also von außerhalb der USA. Die Missionsbehörde der EmK hat deshalb mehr als 100 Simultandolmetscher bereitgestellt.
Die Plenarsitzungen laufen nach strengen parlamentarischen Regeln ab. Das ist auf der einen Seite hilfreich, weil nur so knapp 1.000 Menschen miteinander verhandeln können. Auf der anderen Seite ist das bisweilen recht kompliziert und erfordert von den allen Beteiligten höchste Konzentration. Die zweieinhalbstündige Pause für das Abendessen nutzen die Delegierten oft auch noch für Besprechungen innerhalb der Delegation oder für andere Dinge. Ab 19.30 Uhr sind wieder Sitzungen oder andere Veranstaltungen vorgesehen.
Der Tag endet meist mit einem etwa einstündigen Gottesdienst. Dabei singen Chöre oder kleinere Ensembles aus unterschiedlichen Teilen der USA oder aus anderen Teilen der Welt. Gebete oder biblische Lesungen werden oft auch in anderen Sprachen gehalten. So las Pastorin Irene Kraft, Delegierte der Norddeutschen Jährlichen Konferenz, am 30. April den Predigttext auf Deutsch. Die Predigt hält meist ein Bischof oder eine Bischöfin – oft sehr eindrücklich. Am Montagabend predigte Bischof David Kekumba Yemba aus der Demokratischen Republik Kongo. Bis den müden Delegierten im Hotel die Augen zufallen, haben sie einen anstrengenden Tag hinter sich gebracht.
Reinhold Parrinello
Foto: Paul Jeffrey, UMNS



