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Alle Meldungen 2012

Donnerstag, 8. November
Hilfe für Hurrikan-Opfer

Montag, 5. November
Wertvolle Erfahrungen

Samstag, 3. November
»Der Welt dienen«

Donnerstag, 1. November
Aufbruch der EmK in Nordafrika

Dienstag, 30. Oktober
KU-Studie angelaufen

Montag, 29. Oktober
Gottesdienst im Brauhaus

Mittwoch, 24. Oktober
Ein Europa für die Welt

Dienstag, 1. Mai 2012

Generalkonferenz: Sitzungsmarathon für Delegierte

Die Generalkonferenz (GK) der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK), die noch bis kommenden Freitag in Tampa stattfindet, ist für die Delegierten in jeder Hinsicht eine Herausforderung.

Wir zeichnen einen typischen Arbeitstag nach.

Der Tag der sechs deutschen GK-Delegierten kann bereits um 6.30 Uhr mit einem Arbeitsfrühstück beginnen. Um 8 Uhr gibt es ein Morgengebet. Ab 8.15 Uhr sind dann in der ersten Woche Ausschuss-Sitzungen, in der zweiten Woche Plenarsitzungen angesagt – bis 12.30 Uhr, mit nur 20 Minuten Pause.

Die knapp 1.000 Delegierten sitzen in den Plenarsitzungen in diesem Jahr das erste Mal jeweils zu Sechst an runden Tischen. Die europäischen Delegierten sind ganz hinten platziert. Wenn sie sich melden, ist die Gefahr groß, dass sie übersehen werden. Am Montag sind aber zwei der deutschen Delegierten, Harald Rückert und Irene Kraft, zu Wort gekommen.

Die Mittagspause dauert zwei Stunden – doch neben dem Essen gibt es noch Treffen mit anderen Delegierten. Und zwischendurch ist mal schnell einen kurzen Bericht mittels Facebook an die Daheimgebliebenen in Deutschland zu schreiben.

Der Nachmittag

Ab 14.30 Uhr geht es weiter mit Ausschuss- oder Plenarsitzung bis 17 Uhr einschließlich einer Kurzpause. Alle Verhandlungen werden auf Englisch geführt. 41 Prozent der GK-Delegierten kommen derzeit aus den sieben Zentralkonferenzen, also von außerhalb der USA. Die Missionsbehörde der EmK hat deshalb mehr als 100 Simultandolmetscher bereitgestellt.

Die Plenarsitzungen laufen nach strengen parlamentarischen Regeln ab. Das ist auf der einen Seite hilfreich, weil nur so knapp 1.000 Menschen miteinander verhandeln können. Auf der anderen Seite ist das bisweilen recht kompliziert und erfordert von den allen Beteiligten höchste Konzentration. Die zweieinhalbstündige Pause für das Abendessen nutzen die Delegierten oft auch noch für Besprechungen innerhalb der Delegation oder für andere Dinge. Ab 19.30 Uhr sind wieder Sitzungen oder andere Veranstaltungen vorgesehen.

Der Tag endet meist mit einem etwa einstündigen Gottesdienst. Dabei singen Chöre oder kleinere Ensembles aus unterschiedlichen Teilen der USA oder aus anderen Teilen der Welt. Gebete oder biblische Lesungen werden oft auch in anderen Sprachen gehalten. So las Pastorin Irene Kraft, Delegierte der Norddeutschen Jährlichen Konferenz, am 30. April den Predigttext auf Deutsch. Die Predigt hält meist ein Bischof oder eine Bischöfin – oft sehr eindrücklich. Am Montagabend predigte Bischof David Kekumba Yemba aus der Demokratischen Republik Kongo. Bis den müden Delegierten im Hotel die Augen zufallen, haben sie einen anstrengenden Tag hinter sich gebracht.

Reinhold Parrinello

Foto: Paul Jeffrey, UMNS

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