Ingrid Heintz, Wilfried Röcker

Ingrid Heintz, Wilfried Röcker

Zentralkonferenz

Aus der Fülle leben – zweiter Sitzungstag der Zentralkonferenz

Der zweite Sitzungstag (Donnerstag) der Zentralkonferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Rutesheim führte die Delegierten nach den Ausschusssitzungen vom Vortag erstmalig zum Plenum zusammen.

Den Glauben auf einer Postkarte zusammenfassen

Was er schreiben würde, wenn er den Glauben auf einer Postkarte zusammenfassen müsste, war der aus Wales stammende Bischof Rowan Williams einmal gefragt worden. »Das Vaterunser« war seine Antwort. Zum Start in den Tag nahm Gillian Horton-Krüger, Laiendelegierte der Süddeutschen Konferenz aus Brombach im Taunus, diese Gedanken auf und entfaltete die Kraft dieser komprimierten Gebetsworte Jesu aus der Bergpredigt. »Das ist das Familiengebet der Christenheit, in das man an jedem Ort der Welt in einem Gottesdienst mit einstimmen kann«, sagte sie. »Allein der Rhythmus und die Haltung gibt das Gebet zu erkennen, sodass man in der Fremde auch in seiner eigenen Sprache mitbeten kann und Teil der Gemeinschaft wird.«

Sozialwort wird diskutiert

Der Ausschuss für Ökumene und gesellschaftspolitische Verantwortung stellt das vorbereitete Wort der Zentralkonferenz an die Gemeinden zu sozialen Fragen in erster Lesung zur Diskussion vor. Das zweiseitige Papier wird von den Mitgliedern der Zentralkonferenz positiv aufgenommen und diskutiert. Nach weiterer Bearbeitung wird es der Zentralkonferenz noch zur Beschlussfassung vorliegen.

Vorstellung der Studie zur Arbeitszufriedenheit

Der Zentralkonferenz liegt eine Studie der Süddeutschen Konferenz vor, die vom Ausschuss für Theologische Ausbildung von Hautpamtlichen und Laien bearbeitet wurde. Im Plenum wird diese Studie und die von der Süddeutschen Konferenz bei ihrer Tagung im Juni gefassten Beschlüsse vorgestellt und ausführlich erläutert. Das Plenum wird sich in der Fortsetzung der Tagung damit noch einmal beschäftigen.

Leitungswechsel im Bildungswerk und Frauenwerk

Die durch die verschiedenen Gremien von langer Hand vorbereiteten Leitungswechsel im Bildungswerk und Frauenwerk werden in der Zentralkonferenz durch Beschlussfassung des Plenums bestätigt. Wilfried Röcker übernimmt ab Sommer 2013 die Leitung des Bildungswerks. Er ist Nachfolger von Lothar Elsner, der nach 15 Jahren aus dieser Aufgabe ausscheidet. Ingrid Heintz übernimmt die Leitung des Frauenwerks als Nachfolgerin von Heike-Ruth Klaiber, die diese Aufgabe zehn Jahre lang ausübte. Beide Wechsel werden vom Plenum der Zentralkonferenz mit anhaltendem Beifall und Dank für Heike-Ruth Klaiber und Lothar Elsner bedacht. Ingrid Heintz und Wilfried Röcker werden ermutigt, ihre Gaben und ihre Vision in ihre neue Aufgabengebiete einzubringen. Beim Festabend des Frauenwerks, mit dem das 125-jährige Bestehen des Frauenwerks gefeiert wurde, wird der Stabwechsel im Frauenwerk in der Öffentlichkeit vollzogen.

Klaus Ulrich Ruof, EmK-Medienwerk