Bischöfin Rosemarie Wenner, Präsidentin des Bischofsrates

Bischöfin Rosemarie Wenner, Präsidentin des Bischofsrates

Methodismus International

»Der Welt dienen«

Ihre Strategie für die kommenden vier Jahre legen die Bischöfe und Bischöfinnen der EmK aus Afrika, Europa, Asien und den Vereinigten Staaten bei ihrer Tagung Anfang November fest. Dabei ist viel Zeit für Besinnung eingeplant.

Der Bischofsrat der weltweiten EmK trifft sich vom 4. bis 9. November im methodistischen Begegnungszentrum »Epworth an der See« auf der Insel St. Simons im US-Bundesstaat Georgia. Dort wollen die Bischöfe und Bischöfinnen aus Afrika, Europa, Asien und den Vereinigten Staaten den Grundstein legen für die Arbeit des Bischofsrates in den nächsten vier Jahren.

Rosemarie Wenner, die Präsidentin des Bischofsrates, erklärt: »Wir stellen uns gemeinsam unserer Aufgabe als geistliche Leitung der Evangelisch-methodistischen Kirche. Rund um die Erde benötigen Gemeinden Unterstützung bei der Bewältigung wachsender Herausforderungen ihres geistlichen Lebens. Unser Blick richtet sich dabei auf die Welt, der wir zu dienen haben. Wir sind in Christus eine Einheit, auch wenn wir in manchen Fragen durchaus unterschiedliche Ansichten vertreten.«

Das erste Treffen des Rates in einem Vierjahreszeitraum ist traditionell mehr eine geistliche Rüstzeit als eine Geschäftssitzung. Es wird viel Zeit für Betrachtung und Besinnung eingeplant. In angeleiteten Gesprächsrunden wird die Rolle des Bischofsrates in seiner Aufgabe bedacht, die Kirche geistlich voranzubringen. Die Teilnahme an diesem Treffen bleibt auf die Bischöfinnen und Bischöfe, ihre Partner und Partnerinnen und wenige Stabsangehörige beschränkt.

Der Bischofsrat hat neue Führungsgruppen zusammengestellt. Diese sollen in vier Schwerpunktbereichen sowie allgemein die Aufgaben, die Sendung sowie die besonderen Herausforderungen angehen, die der Rat für die Gesamtkirche erkennt. Jedes Ratsmitglied bringt sich in einer der neun Gruppen ein, die jetzt zum ersten Mal zusammenkommen. Diese Arbeitsgruppen sind ausgerichtet auf:

Lebendige Gemeinschaft, engagierte Sendung, entwicklungsfähige Leiterschaft, Gerechtigkeit und Versöhnung, Glaube und Ordnung, ökumenische Beziehungen, partnerschaftliche Führung, Ratsangelegenheiten sowie Finanzen. Die bisherigen Ständigen Ausschüsse, Komitees und Arbeitsgruppen wurden aufgelöst. Deren Aufgaben haben die neuen Teams übernommen.

Ziel: Mehr lebendige Gemeinden

Bisher hat sich der Bischofsrat im Frühjahr und im Herbst getroffen. Ab 2013 wird man einmal jährlich zusammen kommen, um die Sendung der ganzen Kirche mitzugestalten. Zusätzlich gibt es das Forum der aktiven Bischöfe. Es wurde eingerichtet zur Weiterentwicklung der Leitungsqualität und bildet eine Lerngemeinschaft der engagierten bischöflichen Führungspersönlichkeiten. Die Bischöfe sind verpflichtet einander dabei zu helfen, die Zahl der lebendigen Gemeinden in ihren Sprengeln zu steigern.
Zusätzlich zu der jährlichen Ratsversammlung werden sich die Bischöfe in den Führungsgruppen treffen, um über das Jahr hin notwendige Aufgaben zu erfüllen. Die Vorsitzenden der Gruppen bilden mit weiteren Führungskräften dazu einen geschäftsführenden Ausschuss.

Quelle: UMC-Communications; Übersetzung und Redaktion: Alfred Mignon