Zentralkonferenz

Gerechtigkeit ist möglich

Die Menschen in der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) sollen sich für mehr Gerechtigkeit in allen Bereichen kirchlicher Arbeit einsetzen.

Dazu hat die Zentralkonferenz (ZK) der EmK in Deutschland in einem »Sozialwort« aufgerufen.

Die EmK hat sich in ihrem Sozialen Bekenntnis zu solidarischem Handeln verpflichtet. Dies hat die Zentralkonferenz zum Ausgangspunkt für ein »Sozialwort« an die EmK-Gemeinden genommen. Darin werden die Glieder der Kirche aufgerufen, sich in allen Bereichen in Deutschland und weltweit für soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Dies sei eine Folge aus der »Gabe der Gerechtigkeit Gottes«. Der Text ist untergliedert in die Bereiche »Anteil geben«, »Anteil nehmen« und »Gerechtigkeit leben«. Dabei betonen die Autoren, dass die Gemeinde ein Raum sein könne, um eine Kultur der Solidarität und Gerechtigkeit einzuüben.

Umweltgerecht handeln

Zudem hat die Zentralkonferenz alle EmK-Gemeinden dazu aufgerufen, die ökologischen Auswirkungen ihrer Arbeit zu prüfen. Die Überprüfung, das sogenannte »Umweltaudit«, soll zu konkreten, überschaubaren und nachprüfbaren Schritten zu umweltgerechtem Handeln führen. Als Beispiel werden die EmK-Gemeinden in Karlsruhe, Calw und Stuttgart genannt, die sich dieser Überprüfung bereits unterzogen haben. Die Kirchenkanzlei der EmK ist derzeit in der Prüfungsphase.
Zudem hat die ZK nochmals die Bedeutung schöpfungsgemäßen Handelns der Kirche betont. Dazu waren im vergangenen Jahr »Leitlinien für ökofairen Einkauf und Konsum« verabschiedet worden. Diese Leitlinien wurden bisher gut aufgenommen.

Volker Kiemle

Sozialwort der Evangelisch-methodistischen Kirche - (PDF|35 KB)