Hilfe für Hurrikanopfer

Hilfe für Hurrikan-Opfer

Nach dem verheerenden Hurrikan Sandy wurde viel über die Verwüstungen in den USA berichtet. Jedoch hat der Wirbelsturm auch in der Karibik große Schäden verursacht.

In Haiti, wo die Menschen immer noch unter den Folgen des Erdbebens vom Januar 2010 leiden, hat Sandy große Teile der Ernte vernichtet und somit die Gefahr einer Hungersnot im ärmsten Land Amerikas heraufbeschworen.

Das methodistische Hilfswerk UMCOR arbeitet seit vielen Jahren in Haiti. Erst Ende Oktober wurde ein Strategiepapier entwickelt, um den Weg von der Nothilfe zur Entwicklungshilfe weiter zu gestalten. Die jetzigen Ereignisse machen aber wieder akute Hilfe nötig.

John Schol, der für New Jersey verantwortliche Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche, sagte in sei-nem Bericht an den zur Zeit tagenden Bischofsrat: »Jetzt verstehe ich, warum wir solche Stürme ‚Katastrophen‘ nennen. Tausende leben in engen Räumen in Notunterkünften, Häuser und Kirchen sind zerstört. Vor drei Tagen (am 5.11.) waren immer noch mehr als zwei Millionen Menschen ohne Strom, und gestern (am 7.11.) setzte zudem ein starker Schneesturm ein. Die Kirche ist da, sie dient den Menschen, verteilt Essen und Decken und hilft bei den Aufräumarbeiten. Es ist eine gemeinsame Anstrengung von Gemeinden und Werken unserer Kirche, wie zum Beispiel UMCOR.«

Die EmK-Weltmission hat unmittelbar nach der Katastrophe 5.000 Euro für Soforthilfe an UMCOR überwiesen. Bischöfin Rosemarie Wenner ermutigt die Gemeinden in Deutschland: »Wir können uns in diese Kette einreihen, die deutlich macht, dass die weltweite Evangelisch-methodistische Kirche zusammensteht und hilft.«

EmK-Weltmission
Klaus Ulrich Ruof, EmK-Medienwerk

Spendenkonto:

EmK-Weltmission
Konto: 401 773, BLZ: 520 604 10
Verwendungszweck: »Katastrophenhilfe Sandy«

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Foto: umcor.org

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