Unglück in Zambia

Viele Methodisten Opfer bei schwerem Verkehrsunfall in Sambia

Bei einem Verkehrsunfall sind im September neun Mitglieder einer methodistischen Jährlichen Konferenz im afrikanischen Staat Sambia ums Leben gekommen. 21 Personen wurden verletzt.

Die Opfer waren auf dem Heimweg von der Jährlichen Konferenz Nordwest-Sambia der African Methodist Episcopal Church (AME Church, Afrikanisch-bischöfliche Methodistenkirche). Das berichtet der Weltrat methodistischer Kirchen auf seiner Website. Bei den Getöteten handele es sich um sieben Pastoren und zwei Laien.
Drei Laien seien noch in kritischem Zustand. Die 18 anderen erholten sich von ihren Verletzungen im Mambillima-Krankenhaus in Mwense, heißt es. Bischof Wilfred Jacobus Messiah habe die Verletzten im Krankenhaus besucht. Er habe Geld für die Begleichung der Krankenhauskosten mitgebracht. Die Kirche trage auch Kosten für die Überführung und die Bestattung der Gestorbenen.

Der Weltrat methodistischer Kirchen bittet seine Mitgliedskirchen um Fürbitte für die Verletzten und für die Angehörigen derjenigen, die bei dem Unfall ums Leben gekommen sind. Generalsekretär Ivan Abrahams schrieb in einem Beileidsschreiben an Bischof Messiah und alle vom Unfall Betroffenen: „Wir beten, dass die Trauernden und die, die sich von ihren Verletzungen erholen, Gottes Liebe und Trost in besonderer Weise erfahren.“ Wir würden auf sehr harte Art und Weise daran erinnert, dass der Tod in den Stoff unserer brüchigen menschlichen Existenz hineingewoben sei, schrieb Abrahams weiter.
Die AME Church hat in Sambia etwa 320.000 und weltweit etwa 4 Millionen Glieder. Sie wurde 1816 in Philadelphia, USA, aus der Bischöflichen Methodistenkirche heraus gegründet.

WMC/Reinhold Parrinello

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