Methodismus International

»Wir beten für euch«

Nach dem Amoklauf in einem Marinestützpunkt in Washington und der Flutkatastrophe im US-Bundesstaat Colorado hat Bischöfin Rosemarie Wenner ihren dortigen Amtskollegen ihre Unterstützung zugesagt.

»In beiden Situationen sind wir als Methodisten dazu aufgerufen, mit den Trauernden zu trauern, ihnen beizustehen und den Opfern von Gewalt und Naturkatastrophen konkret zu helfen«, schreibt Wenner, die auch Vorsitzende des Bischofsrats der Evangelisch-methodistischen Kirche ist, an die für Colorado und Washington zuständigen Bischöfe Elaine Stanovsky und Marcus Matthews. Sie sicherte zu, dass die weltweite methodistische Familie die Opfer im Gebet und mit tatkräftiger Hilfe unterstützen werde. Wenner sprach auch im Namen des Europäischen Rats methodistischer Kirchen, der während dieser Ereignisse zu seiner Jahrestagung in Wuppertal zusammengekommen war.

Ein ehemaliger Soldat hatte am 16. September in einem Militärstützpunkt in der amerikanischen Hauptstadt Washington, nur wenige Kilometer vom Regierungssitz entfernt, zwölf Menschen erschossen. Noch ist Meldungen zufolge unklar, wie er mit seinen Waffen in das Gelände gelangen konnte.

Seit Mitte vergangener Woche sind zahlreiche Ortschaften im US-Bundesstaat Colorado von einer Hochwasserflut betroffen. Es gab mehrere Tote, nach jüngsten Meldungen mussten mehr als 2.000 Menschen ihre Häuser verlassen.

Volker Kiemle
Medienwerk der EmK

Foto: Justin Pierce, FEMA