Veröffentlichungen
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Der Einsatz von Medien gehört von Anfang an zur Arbeit der Evangelisch-methodistischen Kirche. Schon ihr Gründer, John Wesley, handelte im 18. Jahrhundert nach dem Motto »preach and print« (predige und veröffentliche).

Bücher, Zeitschriften, elektronische Medien und das Internet unterstützen die kirchliche Öffentlichkeitsarbeit und die einzelnen Gemeinden in ihrem Ziel, Menschen mit der guten Nachricht von der Liebe Gottes zu erreichen. Die Medienarbeit der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland wird vom Referat für Öffentlichkeitsarbeit koordiniert.

Kontakt:

Evangelisch-methodistische Kirche
Referat für Öffentlichkeitsarbeit
Dielmannstraße 26
60599 Frankfurt am Main
Telefon: 069 242521-152
E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit(at)emk.de

Publikationen

Alle Publikationen sind am Büchertisch der Gemeinde erhältlich, oder können im EmK-Shop oder über den Buchhandel bestellt werden.

Kennzeichen eines Methodisten
Warum Methodisten schlicht und einfach Christen sind.

Seit jeher sind Methodisten damit konfrontiert, ihren Namen zu erklären und sich dem Sektenvorwurf zu erwehren. John Wesley hat schon bald in einer kleinen Schrift genau dafür Hilfestellung gegeben. Darin erklärt er, dass Methodisten ein Teil der großen christlichen Familie sind.

Man merkt dieser Schrift ihr Alter von fast 270 Jahren nicht an. Die Erläuterungen sind immer noch hochaktuell und treffen in dieser neuen Übersetzung auch heute den Ton – ermutigend und herausfordernd. Beispiele gefällig? »Wenn wir anderen unsere Gedanken über alltägliche Themen oder über Glaubensfragen mitteilen, ziehen wir möglichst einfache, verständliche und gängige Wörter vor.« Oder: »Die Liebe Gottes hat die Methodisten befreit von Stolz und geistlichem Hochmut, aus denen nur Streit entsteht.« Und wenn Wesley schlussfolgert, dass wir Methodisten uns »von wahren Christen – welcher Denomination sie auch angehören – durchaus nicht unterschieden« kann das nach dem Lesen dieser kleinen Schrift nur bestätigt werden. Wenn sich die Methodisten den Inhalt dieses kleinen Büchleins zu Herzen nehmen und ihre Hand zur Gemeinschaft ausstrecken, sind sie tatsächlich »schlicht und einfach Christen«, die aber einen großen Auftrag leben. Das zieht Kreise – garantiert.

Die außerordentlich schön gestaltete Neufassung ist anregend zu lesen. Sie gehört ins Bücherregal eines jeden Methodisten, ist ein nettes ökumenisches Geschenk und gut geeignet zur Weitergabe, wenn wieder einmal gefragt werden sollte »Was sind Methodisten eigentlich?«

Nach dem englischen Original von 1742, neu übersetzt und bearbeitet von Manfred Marquardt
40 Seiten, Broschur, 2011
Medienwerk der Evangelisch-methodistischen Kirche, ISBN 978-3-940463-16-6


John W. – Was wirklich zählt

Die Jugendfassung der »Kennzeichen eines Methodisten« von John Wesley wurde von vier Studenten der Theologischen Hochschule Reutlingen in eine frische Sprache übertragen. Diese Fassung ist gut geeignet für Jugendgruppen, junge Erwachsene und für Hauskreisgruppen.

Jugendfassung der »Kennzeichen eines Methodisten« von John Wesley.
In heutiges Deutsch übersetzt von Mareike Blödt, Christian Hagen, Philipp Kohli und Daniel Schopf.
40 Seiten, Broschur, 2013
Medienwerk der Evangelisch-methodistischen Kirche, ISBN 978-3-940463-24-1


herausfordernd einfach.
3 Regeln, die das Leben verändern. Die Allgemeinen Regeln John Wesleys.

Über einen Hebel kann mit geringer Kraft eine große Last bewegt werden. Das verblüffend einfache Hebelprinzip ist die Grundlage aller Maschinen: kleiner Impuls – große Wirkung! Ob sein Entdecker, der Mathematiker, Physiker und Ingenieur Archimedes die weltverändernde Auswirkung seiner Entdeckung ahnte? – Eine ähnliche, auf ganz andere Weise weltverändernde Entdeckung formulierte John Wesley vor rund 270 Jahren. Die sich damals der methodistischen Erweckungsbewegung in England anschließenden Menschen wollten wissen, wie sie ihr Leben positiv gestalten können. Dafür gab ihnen John Wesley drei Regeln an die Hand: Nichts Böses tun – Gutes tun – in der Liebe Gottes bleiben. Das klingt verblüffend einfach. Eigentlich ist es auch einfach. Wer die Regeln im Alltag befolgen will, erkennt schnell, dass es ganz schön herausfordernd ist.

Herausgegeben und übersetzt von Sarah Bach, Fabian Baumgartner, Mareike Blödt, Christian Hagen, Jan Reil, Klaus Ulrich Ruof und Ulrike Schuler. Ergänzt mit einem Text zu den Allgemeinen Regeln von Rueben P. Job: Three Simple Rules. A Wesleyan Way of Living.
56 Seiten, Broschur, 2016
Öffentlichkeitsarbeit der Evangelisch-methodistischen Kirche, ISBN 978-3-940463-27-2

»Ein Ja finden«

Unter diesem Titel werden in sieben Kapiteln die Fragen zur Aufnahme in die Kirchengliedschaft auf jeweils zwei Seiten behandelt. Ein ausführlicher Text gibt Informationen zum Thema des Kapitels (Vertrauen, Umkehr, Nachfolge, Bibel usw.). Weitere Elemente dienen der persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema und zur ergänzenden Information oder Weiterführung. Im Anhang finden sich die Lebensläufe von John und Charles Wesley, eine Übersicht zur Ausbreitung des Methodismus in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Beschreibung der Organisationsstruktur der EmK und eine Weltkarte mit Informationen über die Ausbreitung methodistischer Kirchen. Obwohl das Heft speziell für die Anleitung von Gruppen zur Vorbereitung der Aufnahme in die Kirchengliedschaft entwickelt wurde, ist es auch zum Selbststudium und zur persönlichen Information gut geeignet
Ein JA finden. Aufnahme in die Evangelisch-methodistische Kirche
32 Seiten, Broschur, 2013
Medienwerk der Evangelisch-methodistischen Kirche, ISBN 978-3-940463-25-8
Bestellung im EmK-Shop oder im Buchhandel
Auszugsweise Ansicht (PDF|9 MB)


Robert C. Schnase: Fruchtbare Gemeinden und was sie auszeichnet

»Eine Radikale Gastfreundschaft. Leidenschaftlicher Gottesdienst. Zielgerichtete Glaubensentwicklung. Risikobereite Mission. Außerordentliche Großzügigkeit. Menschen suchen nach einer Kirche und Gemeinde, die sich durch diese Eigenschaften auszeichnet. ... Diese Worte sind gefährlich, kantig und provokativ. Die für ein kraftvolles Gemeindeleben grundlegenden Kennzeichen werden durch die beigefügten Adjektive ins Unerwartete und Beispielhafte gesteigert. Dynamische, fruchtbare, wachsende Gemeinden begnügen sich nicht mit freundlicher Gastfreundschaft, hilfreicher Mission und zurückhaltender Großzügigkeit. Ihr Verhalten ist ungewohnt, überraschend und extrem; es ist radikal, leidenschaftlich, zielorientiert, risikobereit und außerordentlich. Diese Worte nehmen uns in Beschlag und stellen uns im Blick auf unsere eigene Gemeindepraxis vor herausfordernde Fragen.« (Aus der Einleitung)
Das Buch enthält zusätzlich zur Übersetzung des erfolgreichen Buchs von Robert C. Schnase einen von Friedemann Burkhardt verfassten Praxisteil, der das Anliegen des Buchs in seiner biblischen Begründung, seiner Bedeutung innerhalb der wesleyanischen Glaubenstradition und seiner großen Plausibilität zu begreifen hilft. Texte für tägliche Andachten, Anregungen für Gottesdienste zum jeweiligen Wochenthema, eine wöchentliche Gruppenaufgabe und sechs Gruppentreffen zeigen vielfältige Möglichkeiten zum Einsatz des Buchs.
Gruppen und Gemeinden, die mit diesem Buch arbeiten möchten, können sich unter www.fruchtbare-gemeinden.net registrieren, um weitere Anregungen und Materialien zum Thema zu erhalten.

Aus dem amerikanischen Englisch von Josua Buchmüller Mit einem Praxisteil von Friedemann Burkhardt Hrsg. von Friedemann Burkhardt, Klaus Ulrich Ruof und Eberhard Schilling. 240 Seiten, Paperback, 2009 Edition Ruprecht, ISBN 978-3-7675-7128-0


Thomas Mozer: Begeistert Gott feiern
Liturgie verstehen und gestalten

Ein Buch über die Liturgie in einer Freikirche? Bedeutet Liturgie nicht Einengung und fest gefügte Form? Gehört es nicht gerade zu den zentralen Merkmalen der Freikirchen, dass ihre Gottesdienstformen flexibler sind als die der anderen Kirchen – und damit eben weniger „liturgisch“? Thomas Mozer zeigt in seiner Handreichung, dass Liturgie und flexible Gestaltung sich nicht ausschließen. Er betrachtet die Herkunft und die aktuelle Form des Gottesdienstes in der Evangelisch-methodistischen Kirche und kommt dabei zu überraschenden Ergebnissen. Ausgehend von der in der Agende empfohlenen Grundform beleuchtet er Zeit, Raum, Personen, Aufbau und Aktionen des Gottesdienstes. Durch sein Modell der unterschiedlichen „Geschehensbereiche“ ermöglicht er ein tieferes Verständnis des gottesdienstlichen Geschehens und gibt zugleich wertvolle Hilfen zur kreativen Gestaltung. Praktische Übungen und Reflexionen sowie ein Verzeichnis weiterführender Literatur machen diese Handreichung zu einem unverzichtbaren Arbeitsmittel für alle am Gottesdienst Beteiligten.

222 Seiten, Paperback, 2005
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-89725-090-1


John Wesley: Über allem die Liebe
Ein Brevier

John Wesley (1703-1791), der Begründer der methodistischen Bewegung, gilt als eine der wichtigsten Gestalten der neueren Kirchengeschichte. Das John Wesley Brevier macht es möglich, diesen großen Evangelisten, Theologen und Sozialreformer für sich zu entdecken. Hier begegnet uns ein lebendiger Prediger, dessen pointierte Gedanken auch heute noch von einer überraschenden Aktualität sind. In großer geistlicher Tiefe wird das zentrale Thema John Wesley immer neu entfaltet: Glaube, der in der Liebe tätig ist. Viele Texte aus Predigten, Tagebüchern und Briefen sind hier zum ersten Mal übersetzt. Die kurzen Abschnitte bieten geistliche Nahrung für jeden Tag des Jahres. Da ein Register am Schluss die gesammelten Texte thematisch erschließt, kann der Band zugleich auch als ein Lexikon wichtiger Wesley-Zitate genutzt werden.

Herausgegeben von Gotthard Falk, Robert Gehart, Hartmut Handt, Karsten Mohr und Helmut Robbe.
Mit einem Geleitwort von Fullbert Seffensky.
464 Seiten, Paperback oder Hardcover, 4. Auflage 2013
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-8469-0143-4 (Paperback), ISBN 978-3-8469-0144-1 (Hardcover)
Auch als eBook erhältlich


Theologie für die Praxis
Pro Jahrgang erscheinen zwei Einzelhefte.

Herausgegeben im Auftrag der Theologischen Hochschule Reutlingen von Jörg Barthel, Holger Eschmann, Roland Gebauer und Christof Voigt; Schriftleitung: Roland Gebauer

Walter Klaiber, Manfred Marquardt: Gelebte Gnade
Grundriss einer Theologie der Evangelisch-methodistischen Kirche

Gelebte Gnade – in einer Rezension als »eine instruktive, unpolemische Generalorientierung über die theologische Grundhaltung des Methodismus« bezeichnet – ist als Einführung in die Grundlagen der Theologie der Evangelisch methodistischen Kirche in Deutschland konzipiert, hat sich aber weit darüber hinaus als Standardwerk etabliert, nicht zuletzt durch Übersetzungen. Die Autoren erschließen das in Kontinentaleuropa weniger bekannte Erbe von Charles und John Wesley und bieten eine biblisch begründete und für Zeitfragen offene systematische Darlegung der Botschaft des Evangeliums. Diese grundlegend überarbeitete Neuauflage nimmt nicht nur neuere innerkirchliche Entwicklungen auf, sondern darüber hinaus die Ergebnisse der internationalen ökumenischen Dialoge der letzten Jahre.

552 Seiten, Paperback, 2. Auflage 2006
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-7675-9497-5


John Wesley: Lehrpredigten
Herausgegeben und übersetzt von Manfred Marquardt

John Wesleys Lehrpredigten (Standard Sermons) sind keine Konzepte oder Nachschriften seiner fast ausschließlich frei gehaltenen Predigten, sondern eher aus ihnen erwachsene schriftliche Darlegungen biblischer Grundaussagen über den christlichen Glauben und das ihm entsprechende Leben. Die Texte dieser Ausgabe bieten den wesentlichen Inhalt der wesleyanischen Verkündigung und erschienen zwischen 1746 und 1771. – Worum ging es Wesley bei der Veröffentlichung seiner Lehrpredigten? Vor allem um die von ihm als unverzichtbar angesehenen stete Weiterbildung der Laienprediger. Auffällig sind griechische und hebräische Zitate, die die von Wesley zitierten Bibelübersetzungen aus der King-James-Bibel präzisieren und vor Missdeutungen schützen.
Diese Neuübersetzung der 53 Lehrpredigten enthält Einleitungen von Fachwissenschaftlern, die zusammen mit Literaturverzeichnis und Registern zu eigenem Urteil anregen.

816 Seiten, Hardcover mit Lesebändchen, 2016
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-8469-0248-6


Manfred Marquardt: Praxis und Prinzipien der Sozialethik John Wesleys
John Wesley, Begründer der methodistischen Bewegung, hat um die Mitte des 18. Jahrhunderts seine Gemeinschaften zu einer vielfältigen Sozialarbeit angeleitet und die soziale Verantwortung der Christen theologisch reflektiert. Arme sollten nicht nur Hilfe und Bildung, sondern auch ein neues Verständnis ihrer eigenen Würde erhalten. Ähnlich hat er sich um Häftlinge und das Rechtssystem, um Schulprojekte und Erziehungsfragen, um Sklaven und den Sklavenhandel gekümmert. Dieses Standardwerk stellt in einer Verbindung historischer und systematischer Methoden das Ganze der praktischen und theoretischen Bemühungen Wesleys dar und arbeitet kritisch seinen Ansatz christlicher Sozialethik heraus, der persönlichen Glauben mit kritischem Denken sowie praktische Nächstenliebe mit gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Perspektiven zu verknüpfen sucht.

Reutlinger Theologische Studien, Band: 3
208 Seiten, Paperback, 3. Auflage 2008
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-7675-7095-5


Christoph Klaiber: Von Gottes Geist verändert
Ursprung und Wirkung wesleyanischer Pneumatologie

Gottes Geist verändert. Er verändert das Leben der Menschen, die an Jesus Christus glauben, von Grund auf, er verändert lebensfeindliche Strukturen, er verändert und erneuert die ganze Schöpfung. Im Leben und der Theologie John Wesleys und der frühen Methodistinnen und Methodisten wurden diese Glaubenssätze erfahrbare Realität. Christoph Klaiber zeichnet Hintergründe und Entwicklungen der wesleyanischen Pneumatologie im 18. Jahrhundert nach, zieht aber auch Linien in die gegenwärtige theologische Debatte und kirchliche Praxis. Schwerpunkte sind dabei die Lehre von der Heilsgewissheit und den Gnadenmitteln, die Zuordnung von Gottes Handeln und menschlicher Verantwortung und die Hoffnung auf die Christliche Vollkommenheit und die Erneuerung der Schöpfung durch das Wirken des Geistes.

Reutlinger Theologische Studien, Band 8
318 Seiten, Paperback,. 2013
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-8469-0171-7 (Print), ISBN 978-3-8469-0172-4 (eBook)

Carl Ernst Sommer, Karl Steckel (Hrsg.): Geschichte der Evangelisch-methodistischen Kirche
Weg, Wesen und Auftrag des Methodismus unter besonderer Berücksichtigung der deutschsprachigen Länder Europas

Geschichte der Evangelisch-methodistischen Kirche Dieses umfassende Geschichtswerk über die Evangelisch-methodistische Kirche von ihren Anfängen in England und Amerika über ihren Weg auf unseren Kontinenten und ihre Entwicklung in den deutschsprachigen Ländern Europas bis hin in unsere Tage verschafft nicht nur einen Überblick über das Werden und Wachsen dieser Kirche, sondern bringt auch eine Fülle vielfach noch unbekannter oder unbeachteter Fakten, die ein eindrückliches Bild vom Weg, Wesen und Auftrag der Evangelisch-methodistischen Kirche vermitteln. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt auf den deutschsprachigen Ländern.

360 Seiten, Hardcover, 3. Auflage 2007
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-7675-7496-0


Walter Klaiber (Hg.), Methodistische Kirchen

Zwischen der Reformation des 16. Jahrhunderts und der Entstehung der Pfingstkirchen im 20. Jahrhundert hat die methodistische Erweckungsbewegung seit dem 18. Jahrhundert die kirchliche Landschaft weltweit am Nachhaltigsten verändert. Vor allem die gelebte Frömmigkeit, die missionarischen und sozialdiakonischen Arbeitsformen des Methodismus haben Impulse für die anderen Kirchen der Reformation gebracht. Die methodistischen Kirchen sind bei all ihrer Vielfalt von Anfang an stets kräftige Motoren für die ökumenische Bewegung gewesen und geblieben. Dass dahinter auch eine eigengeprägte Theologie steckt, die bis heute wichtige Impulse für Verkündigung und Lehre geben kann, ist oft übersehen oder vergessen worden auch im Methodismus selbst. Die aus der Arbeit methodistischer Theologinnen und Theologen im In- und Ausland heraus entstandenen Beiträge zeigen deutlich: Das reiche theologische Vermächtnis der Brüder John und Charles Wesley und ihrer Nachfolger ist in den letzten drei Jahrzehnten neu entdeckt und in kritischer Auseinandersetzung mit ihnen für die Gegenwart neu entfaltet worden. Dieser Band in der Reihe Die Kirchen der Gegenwart macht klar: Der Methodismus sieht von seinem Ursprung her seinen Auftrag nicht in der Bildung neuer Kirchen, sondern in der Erneuerung der Christenheit und ihrer Befähigung zu Zeugnis und Dienst in der jeweiligen Gesellschaft in allen fünf Erdteilen.

Bensheimer Hefte Nr. 111
330 Seiten, Paperback, 2011
Vandenhoeck & Ruprecht, ISBN: 978-3-525-87202-4


Karl Heinz Voigt: Methodistische Mission in Hamburg (1850-1900)
Transatlantische Einwirkungen

Wie reagierte eine kirchliche Minderheit seit der Mitte des 19. Jahrhunderts auf die Großstadt? Dieses Buch zeigt am Beispiel der methodistischen Kirche, wie die Freikirche ringen musste, als sie in Hamburg Folgen der Verstädterung erlebte: Cholera-Epidemie, Organisation der Arbeiterbewegung, die ersten großen Streiks und die Bemühungen der Sozialdemokratie um die Menschen, die sich als Konkurrenz zu den Kirchen erwiesen. Diese Bedingungen erzwangen bei den Methodisten die »Tatverkündigung« als Ergänzung zur Wortverkündigung, ohne die Mission und schließlich Gemeindenbildung nicht mehr möglich war. Zusätzlich erfolgt an diesem »Fallbeispiel« eine Art Einführung in methodistische Theologie und methodistisches Kirche-Sein.

296 Seiten, mit 23 Abb. In s/w, 2010
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-7675-7136-5


Gary Best: Charles Wesley (1707–1788). Eine Biografie

Charles Wesley - »ein Mensch der Freundschaft« - ist gemeinsam mit seinem älteren Bruder John Begründer der weltweiten methodistischen Bewegung und Kirche. Seine Lieder verbinden die christlichen Konfessionen und wurden in viele Sprachen übersetzt. Diese sozialgeschichtliche Biografie füllt eine wichtige Forschungslücke, sie würdigt neben der Lebensgeschichte auch den Einfluss von Charles Wesley auf Kirchen- und Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts. Charles Wesley ist im englischen Sprachraum als Liederdichter ähnlich bedeutend wie Paul Gerhardt für das deutsche Gesangbuch.

400 Seiten, Hardcover, 2008
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-7675-3053-9


Ulrike Schuler: Die Evangelische Gemeinschaft
Missionarische Aufbrüche in gesellschaftspolitischen Umbrüchen

EmK-Studien, Band 1
490 Seiten, Paperback, 1998
ISBN 978-3-89725-002-4


Charles Wesley: Die Predigten
Deutsche Auswahlausgabe

Diese Ausgabe der Predigten von Charles Wesley enthält erstmals in deutscher Sprache die wichtigsten Predigten des überwiegend als Liederdichter bekannten Mitbegründers der weltweiten methodistischen Bewegung und Kirche. Ein historischer Essay führt in das Leben von Charles Wesley und in seine Tätigkeit als Prediger ein, die häufig im Schatten seines Bruders John Wesley stand. Die Illustrationen zeigen wichtige Szenen, Personen und Gebäude der Entstehungszeit. Sowohl die im Wortlaut zitierten Bibelstellen als auch die nur angedeuteten sind vom Herausgeber nachgewiesen und ermöglichen es, das Buch nicht nur als Quellensammlung zu nutzen sondern damit die eigene Spiritualität zu bereichern.

Übersetzt und herausgegeben von Martin E. Brose

Diese Ausgabe der Predigten von Charles Wesley enthält erstmals in deutscher Sprache die wichtigsten Predigten des überwiegend als Liederdichter bekannten Mitbegründers der weltweiten methodistischen Bewegung und Kirche. Ein historischer Essay führt in das Leben von Charles Wesley und in seine Tätigkeit als Prediger ein, die häufig im Schatten seines Bruders John Wesley stand.

144Seiten, 14 Abbildungen, Hardcover mit Lesebändchen, 2007
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-7675-7091-7


John R. Tyson (Hrsg.): Assist Me To Proclaim
The Life and Hymns of Charles Wesley

Der Erweckungstheologe Charles Wesley ist bekannt für seine Lieder und Gedichte, weit über 9000 sind überliefert. Als Prediger und Theologe hatte er eine wichtige Rolle in der Entstehungsgeschichte des Methodismus - so gilt er als Gründer des Oxford Holy Club. Diese Biografie orientiert sich an den Schriften von Charles Wesley; einige Gedichte, Lieder, Tagebuchnotizen und Briefe werden hier erstmals ausgewertet.

In englischer Sprache – Koproduktion mit dem Verlag Wm. B. Eerdmans, Grand Rapids/USA
328 Seiten, Paperback, 2008
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-7675-3052-2


Richard P. Heitzenrater: John Wesley und der frühe Methodismus

Dieses Standardwerk, das bereits in sechs Sprachen übersetzt wurde, führt in die Entstehung und Geschichte des Methodismus in England und Nordamerika ein und beleuchtet den Beitrag der Bewegung zur Geschichte der Frühen Neuzeit, außerdem die vielfältigen und internationalen Kontakte der Brüder John Wesley und Charles Wesley - z.B. den prägenden Einfluss des Gedankenguts von August Hermann Francke und den Herrnhutern, aber auch die Abgrenzung der methodistischen Bewegung davon. Übersetzt aus dem amerikanischen Englisch von Wolfgang Günther

394 Seiten, 68 Abbildungen, Paperback, 2006
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-7675-7076-4


Rosemarie Wenner, Ulrike Voigt (Hrsg.): Mit Weisheit, Witz und Widerstand
Die Geschichte(n) von Frauen in der Evangelisch-methodistischen Kirche

Frauen waren in der Kirche immer in der Mehrzahl. Stets waren sie es, die durch ihr Engagement den christlichen Auftrag an ihrem Platz auf besondere Weise umsetzten. Dieses Buch lässt Frauen zu Wort kommen. Etwa 80 Interviews wurden ausgewertet und in fünf Kapiteln werden Pastorenfrauen, Pastorinnen, sowie das Frauenwerk in den Kontext methodistischer Tradition gestellt. Entstanden ist eine lebendiges Dokument von Frauengeschichte(n) im 20. Jahrhundert.

350 Seiten, Paperback, 2003
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-89725-026-0

Walter Klaiber, Wolfgang Thönissen (Hrsg.) Die Bibel im Leben der Kirche
Freikirchliche und römisch-katholische Perspektiven

Die Heiligen Schriften des Alten und Neuen Testamentes sind die maßgebliche Quelle, die Richtschnur und die Norm für Kirche und Theologie. Diese gemeinsam errungene Überzeugung steht am Anfang der ökumenischen Bewegung. Von dieser gemeinsamen Überzeugung ausgehend hat der ökumenische Dialog zu vielen wichtigen und schwierigen kontroverstheologischen Fragen Anlauf genommen, um sie im Lichte dieser gemeinsamen Überzeugung zu lösen. Dieser Band enthält theologische, historische und exegetische Beiträge und stellt die Positionen der römisch-katholischen, der methodistischen und der baptistischen Tradition sowie der Herrnhuter Brüdergemeine und der Pfingstbewegung vor.

245 Seiten, Paperback, 2007
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-7675-7121-1


Walter Klaiber, Wolfgang Thönissen (Hrsg.): Glaube und Taufe in freikirchlicher und römisch-katholischer Sicht

Lange Zeit gab es zwischen Vertretern evangelischer Freikirchen und der römisch-katholischen Kirche keine ökumenischen Gespräche. Sowohl auf Weltebene wie auch auf nationaler Ebene haben in den letzten Jahrzehnten Dialoge begonnen, die das anfängliche Unverständnis untereinander und das Einander-nicht-Verstehen überwinden konnten. Aufgrund der lang anhaltenden positiven Erfahrungen innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen konnte in Deutschland das Gespräch zwischen Freikirchen und katholischer Kirche in Gang kommen. Mit dem vorliegenden Band legen die Herausgeber die Ergebnisse einer zweiten Gesprächsrunde vor. Es war allen Beteiligten klar, dass nach einer grundlegenden Annäherung in der Frage der Rechtfertigung die Tauffrage nicht mehr ausgeklammert werden konnte. Wie steht es in der Frage des Verständnisses und der Bedeutung der Taufe zwischen katholischen und freikirchlichen Theologen?

245 Seiten, Paperback, 2005
Bonifatius, ISBN 978-3-89710-318-4


Christoph Raedel (Hg.): Als Beschenkte miteinander unterwegs
Methodistisch-katholische Beziehungen auf Weltebene

Die Beziehungen zwischen der römisch-katholischen Kirche und den methodistischen Kirchen haben sich seit mehr als vierzig Jahren fruchtbar und zukunftsweisend entwickelt. Dieses Buch analysiert - jeweils aus der Perspektive beider Partner - die bilateralen Dialogrunden zwischen der römisch-katholischen Kirche und dem World Methodist Council (WMC), arbeitet die geistliche Dynamik solcher Dialoge heraus und stellt den Beitritt des WMC zur Gemeinsamen Erklärung zur Rechtsfertigungslehre in den Kontext der Frucht solcher Dynamiken. Außerdem enthält der Band die deutsche Übersetzung des »Seoul-Berichts« von 2006 sowie gemeindepädagogische Anregungen zur Rezeption dieses Dokuments.

Reutlinger Theologische Studien, Band: 7
Seiten: 252, Paperback, 2011
Edition Ruprecht, ISBN: 978-3-7675-7141-9


Christoph Raedel (Hrsg.): Methodismus und charismatische Bewegung
Historische, theologische und hymnologische Beiträge

Der Band zeichnet die Geschichte der Entstehung der charismatischen Bewegung innerhalb der Evangelisch-methodistischen Kirche von den Anfängen bis in die Gegenwart nach und nimmt die hervorragende Bedeutung des Gesangs im Methodismus wie auch in der charismatischen Bewegung in den Blick.
Weitere Beiträge untersuchen die Grundlinien der Lehre vom Heiligen Geist im Neuen Testament, bei John Wesley und im Blick auf ein theologisch verantwortliches Verständnis von Gotteserfahrung. Praxisberichte und offizielle kirchliche Empfehlungen unterstreichen das Anliegen des Buches, über unterschiedliche Standpunkte und Erfahrungen hinweg zu Gespräch einzuladen und somit dazu beizutragen, dass die Kirche vom Heiligen Geist bewegt bleibt.

Reutlinger Theologische Studien, Band 2
262 Seiten, Paperback, 2007
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-7675-7090-0


Karl Heinz Voigt: Theodor Christlieb (1833-1889)
Die Methodisten, die Gemeinschaftsbewegung und die Evangelische Allianz.

Der Bonner Professor Theodor Christlieb (1833-1889) war der entscheidende Impulsgeber zur Organisation der Gemeinschaftsbewegung im Gnadauer Verband. Die Sicht auf den »Gründervater« - auch des Johanneums in Wuppertal - hat sein Bild bisher verzerrt. Es gewinnt durch die Aufsätze dieses Bandes eine unerwartete ökumenische Weite. Dadurch fällt auf seine Bedeutung für den Verlauf der Frömmigkeitsgeschichte neues Licht. Die bisher unbeachtete Rolle des in Deutschland aufkommenden Freikirchentums, besonders des kirchenbildenden Methodismus, eröffnet für das Verständnis der Gemeinschaftsbewegung und für den Verlauf mancher Entwicklungen innerhalb des Protestantismus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts neue Perspektiven.

320 Seiten, Hardcover mit acht Abbildungen, 2008
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-7675-3058-4


Thomas Kraft (Hrsg.): Pietismus und Methodismus
Sozialethik und Reformprogramme von John Wesley und August Hermann Francke im Vergleich

In der historischen Forschung gelten Pietismus und Methodismus weithin als parallele Erscheinungen. Sowohl im Pietismus deutscher Prägung wie auch in der methodistischen Bewegung in England lassen sich deutliche Bemühungen zu einer Reform des gesellschaftlichen Lebens erkennen. Diese Studie untersucht die sozialreformerischen Programme des Halleschen Pietismus unter August Hermann Francke und des Methodismus unter John Wesley. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die theologischen Grundlagen und ihre jeweiligen Auswirkungen auf die Ausprägung der sozialethischen Programme gerichtet.

EmK-Geschichte, Band: 47
120 Seiten, Paperback, 2001
Medienwerk der Evangelisch-methodistischen Kirche, ISBN 978-3-89725-020-8

Michael Nausner: Kirchliches Leben in methodistischer Tradition
Perspektiven aus drei Kontinenten

Methodistische Christen ringen seit der Entstehung der methodistischen Bewegung um ein angemessenes Verständnis ihres komplexen kirchlichen Erbes. Dieses Buch gibt einen kleinen Einblick in die globale Diskussionslage über den Auftrag der Kirche, ist also geprägt von einer methodistisch-ekklesiologischen Polyphonie. Denn bei aller Übereinstimmung bezüglich des Pragmatismus, des missionarischen Charakters, der ökumenischen Vernetztheit und der globalen Ausrichtung der methodistischen Tradition, kommen hier auch markante und nicht zuletzt kontextbedingte Unterschiede bezüglich der Beurteilung kirchlichen Lebens zum Ausdruck. Zum ersten Mal erscheint hier in deutscher Sprache eine Sammlung von Aufsätzen aus kulturell und theologisch so unterschiedlichen Perspektiven methodistischer Ekklesiologie.

Reutlinger Theologische Studien, Band: 6
306 Seiten, 5 Abb. s/w, Paperback, 2010
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-7675-7130-3


Holger Eschmann, Achim Härtner (Hrsg.): Glaube bildet.
Bildung als Thema von Theologie und Kirche

Die Begriffe Glaube und Bildung gehören zusammen und stehen in einer fruchtbaren Spannung zueinander. Wer Bildung ganzheitlich versteht, wird die Frage nach Religion und Glauben bewusst einbeziehen. Verantworteter christlicher Glaube geht stets mit Verstehens- und Lernprozessen einher. Im Umgang mit biblischen Texten und mit der christlichen Tradition, im Leben der Gemeinde und in der Mitgestaltung der Gesellschaft geschieht jedoch mehr als Lernen und Verstehen, nämlich die Bildung des Herzens und des Lebens in der Nachfolge Jesu.
Mit Beiträgen von Jörg Barthel, Paul W. Chilcote, Holger Eschmann, Achim Härtner, Walter Klaiber, Clive Marsh, Michael Nausner, Jürgen van Oorschot, Ina Praetorius, Wolfgang Ruhnow, Friedrich Schweitzer, Theo Sundermeier, Cornelia Trick, Christof Voigt, Siegfried Zimmer.

Reutlinger Theologische Studien, Band 5
182 Seiten, Paperback, 2010
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-7675-7125-9


Frank Eibisch: Dein Glaube hat dir geholfen
Heilungsgeschichten des Markusevangeliums als paradigmatische Erzählungen und ihre Bedeutung für diakonisches Handeln

Heilungserzählungen spielen gegenwärtig weder in der diakonischen Praxis noch in der diakoniewissenschaftlichen Diskussion eine bedeutsame Rolle. Dies überrascht, da sie explizit von der Zuwendung Jesu zu Menschen in Krankheit und damit verbundenem Elend erzählen. Das Buch unternimmt den Versuch, einen exegetisch fundierten und hermeneutisch reflektierten Zugang zu den Heilungsgeschichten des Markusevangeliums zu entfalten und zugleich ihre Bedeutung für das diakonische Handeln der Kirche zu beschreiben.

Reutlinger Theologische Studien, Band: 4
160 Seiten, Paperback, 2009
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-7675-7124-2


Jörg Barthel, Holger Eschmann, Christof Voigt (Hrsg.): Das Leiden und die Gottesliebe
Beiträge zur Frage der Theodizee

»Wie kann Gott das zulassen?« Kein Mensch, der diese Frage, offen oder insgeheim klagend, nicht schon gestellt hätte. In theologischen Reflexionen, Bibelarbeiten und Meditationen suchen die Autoren und Autorinnen des Bandes nach Antworten auf diese Frage. Bei aller Vielfalt der Perspektiven stimmen sie darin überein, dass das Leiden der Geschöpfe Gottes keine theoretisch-akademische Erklärung finden kann. Was bleibt, ist allein die Hoffnung auf eine existenzielle Erfahrung der Gottesliebe.

Reutlinger Theologische Studien, Band 1
Mit Beiträgen von Annette Böckler, Walter Dietrich, Hans-Joachim Eckstein, Christin Eibisch, Ulrich Heckel, Dorothea Sattler, Robert Seitz, Fulbert Steffensky und Olf Tunger.
140 Seiten, 1 Abbildung, Paperback, 2006
Edition Ruprecht, ISBN 978-3-7675-7080-1