Ökumene

Beten für den Frieden

Der Reutlinger »Gesprächskreis Religionen« lädt von heute an jeden Montagabend zu einem Friedensgebet ein. Angesichts der Krisensituationen in Osteuropa und Nahost setzen die Religionsgemeinschaften der Stadt damit ein Zeichen für Frieden und gegenseitigen Respekt.

Am Friedensbaum im Bürgerpark bei der Reutlinger Stadthalle treffen sich montagabends die Religionsgemeinschaften für eine Viertelstunde zum Beten und Einstehen für den Frieden. Jeweils ein Mitglied der christlichen Kirchen – mit dabei auch die Reutlinger EmK-Erlöserkirche –, der Moscheevereine, der jüdischen Religionsgemeinschaft und der Baha’í-Gemeinde sprechen ein Gebet. Mit dem Symbol des Kerzenlichts gedenken die Anwesenden der Zerbrechlichkeit des Friedens und danken dafür, dass in Reutlingen eine Atmosphäre des Vertrauens und des respektvollen Miteinanders herrscht. Die Gestaltung des Friedensgebets in Solidarität mit der Gebetshaltung der anderen Glaubensgemeinschaften setzt ein starkes Zeichen für Respekt und für die gemeinsame Bereitschaft, Gewalt zu überwinden und am Frieden zu bauen.

Redaktion emk.de