Methodismus international

Erklärung zum schottischen Unabhängigkeitsreferendum

Die in allen Teilen Großbritanniens und Nordirlands arbeitende Britische Methodistische Kirche hat das Unabhängigkeitsreferendum in Schottland mit Spannung verfolgt. Die Kirche will sich an dem nun folgenden Prozess aktiv beteiligen.

Pastor Ken Howcroft, Präsident der Britischen Methodistischen Konferenz, und Vizepräsidentin Gill Dascombe betonen, das Ergebnis der Volksabstimmung erfordere eine »vorsichtige und wohl überlegte« Betrachtung. Nach den vorangegangenen Diskussionen und Kampagnen sei »eine Zeit zurückhaltender Reflexion« angebracht, die »uns allen ermöglicht, die Abstimmung sowie die während der Kampagne angesprochenen Themen zu bewerten.« Weiter heißt es in ihrer Erklärung: »Als Kirche, die in vielen Regionen Großbritanniens und Nordirlands präsent ist, werden wir uns eigene Überlegungen zur Forderung größerer politischer Dezentralisierung machen müssen, indem wir auf die vielen in den letzten Monaten geäußerten Ansichten hören. Wir sind davon überzeugt, dass wir Methodisten zu dieser politischen Debatte etwas beizutragen haben, denn wir wissen durch unsere gelebte Verbundenheit, was es bedeutet, wenn in einer Gruppe unterschiedlicher Menschen aus verschiedensten Lebenssituationen Erfahrungen geteilt werden.« Howcroft und Dascombe bekräftigen, dass »wir eins bleiben im Leib Christi. In dieser Einheit arbeiten und beten wir zusammen, um unsere Verkündigung der Liebe Gottes weiterzuentwickeln.«

Klaus Ulrich Ruof, Redaktion emk.de