EmK Frauenwerk

Leitungswechsel im Frauenwerk der EmK

Die Vorsitzende des EmK-Frauenwerks, Ingrid Heintz, stellte am Montag ihr Amt zur Verfügung und scheidet aus der Arbeit des Frauenwerks aus.

Ingrid Heintz, die selbstständig im Büroservice und in der Unternehmensberatung tätig ist, hatte das Amt vor zwei Jahren bei der in Rutesheim tagenden Zentralkonferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) übernommen. Aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen über Ausrichtung und Zielsetzung der Arbeit des Frauenwerks scheidet Ingrid Heintz auf eigenen Wunsch aus dem Frauenwerk aus. Den kommissarischen Vorsitz übernimmt bis auf Weiteres Claudia Schulz, die Kovorsitzende des Frauenwerks der Ostdeutschen Konferenz. Sie wird diese Aufgabe zusammen mit den Vorsitzenden der Frauenwerke der Norddeutschen und der Süddeutschen Konferenz ausüben.

Heintz hat in ihrer zweijährigen Amtszeit vor allem in der Öffentlichkeitsarbeit wichtige Impulse gesetzt. »Ingrid Heintz tat ihre Arbeit mit dem Ziel, Frauen in der Evangelisch-methodistischen Kirche miteinander zu vernetzen, um sie so in ihrem Glauben zu stärken«, sagte Rosemarie Wenner, die Bischöfin der EmK. »Auch wenn die Amtszeit nur kurz war, werden Impulse weiterwirken.« Angesichts der Berufstätigkeit vieler Frauen und zahlreicher Mitwirkungsmöglichkeiten in Kirche und Gesellschaft weist Wenner darauf hin, dass sich die Arbeit mit Frauen grundlegend verändere. »Gerade deshalb braucht es das Frauenwerk als Plattform, wo frauenspezifische Anliegen durchdacht und Orte zum Auftanken angeboten werden« so Wenner. Sie dankte der scheidenden Vorsitzenden und wünschte der neuen kommissarischen Vorsitzenden und dem Vorstand des Frauenwerks »Kraft und Gottes Segen« für die Leitung des Werkes.

Klaus Ulrich Ruof