Die Gesundheitsstation in Jaiama, Sierra Leone

Die Gesundheitsstation in Jaiama, Sierra Leone

EmK-Weltmission

Neues aus der Weltmission - Infomail 197

Themen: Fürbitte der EmK-Weltmission; die Gesundheitsstation in Sierra Leone; Blick zurück, um besser nach vorne sehen zu können; Was mich bewegt

Fürbitte der EmK-Weltmission

Am Ende diesen Jahres möchte ich unsere beiden Partnerkirchen in Westafrika, die EmK in Sierra Leone (SL) und die EmK in Liberia (L) besonders erwähnen. Beide Länder/Kirchen haben eine schwierige Zeit hinter sich: Die Ebola-Krise hat beide Länder für gut ein Jahr voll im Griff gehabt. Seit Sommer sind nun beide Länder Ebola-Frei und damit beschäftigt, die darniederliegende Wirtschaft wieder zu beleben. Bitte beten  Sie für die Bischöfe John Yambasu (SL) und John Innis (L), dass sie weiterhin mit Elan und gutem Gespür ihre Kirchen in die Zukunft führen. Bitte beten Sie auch für unsere Länderkoordinatoren Dennis Bangalie (SL) und Clarence Benson (L), damit sie ihre herausfordernde Arbeit auch 2016 gut bewältigen können. Und bitte beten Sie für alle Menschen und Kirchenglieder in beiden Ländern – viele wurden durch die Krise arbeitslos, verloren Verwandte/Freunde oder sind durch die Ereignisse immer noch wie gelähmt.

Hilfe in schwierigen Zeiten – die Gesundheitsstation in Jaiama, Sierra Leone

Anfang Dezember konnte ich die Gesundheitsstation der EmK in Jaiama besuchen. Auf Grund der Ebola-Krise haben die Mitarbeitenden ein schwieriges Jahr hinter sich – das sie aber sehr gut bewältigt haben. Die Gesundheitsstation konnte die ganze Zeit offen gehalten werden und damit der ländlichen Bevölkerung der Umgebung ihre lebenswichtigen Dienste durchgehend anbieten.

Gemeinsamer Blick zurück, um besser nach vorne sehen zu können

Auf Einladung der methodistischen Geschwister hat im November eine Delegation aus der OJK mit Dr. Michael Wetzel, Pastor Werner Philipp und Joachim Blechschmidt unsere Partnerkirche in Uruguay besucht. Sie nahmen an einer internationalen ökumenischen Konferenz teil, die sich mit Fragen der Kirche in Zeiten von Diktaturen und den Herausforderungen in Zeiten des Klimawandels beschäftigte. Weiterhin konnten sie die drei weltwärts-Freiwilligen in ihren Projekten in Montevideo besuchen.

Was mich bewegt

Letzten Monat erwähnte ich hier die Klimakonferenz in Paris. Gerade weil die Ergebnisse der Konferenz besser waren als von vielen befürchtet, ist das auch ein Auftrag an uns, unseren Beitrag zu leisten. Letzten Monat waren ja einige Beispiele aufgeführt, die hoffentlich noch gut im Gedächtnis sind. Auch unsere Weihnachtsaktion »Hoffnung pflanzen«, die durch Aufforstung in Nigeria in fünffacher Weise hilft (Schaffung von Arbeitsplätzen, zusätzliches Einkommen, Klimaverbesserung, Förderung lokaler Zusammenarbeit, Verbesserung der Zukunftsaussichten), ist weiterhin eine Möglichkeit, wie Sie einen Teil ihres Beitrages zur Zukunft von Gottes Schöpfung leisten können.
Mir gibt der Glaube an Gott immer wieder die Kraft, trotz dieser vielen schlechten Nachrichten hoffnungsvoll in die Zukunft zu gehen und Hoffnung zu pflanzen. Gott hat uns Menschen die Möglichkeiten gegeben, anders/besser miteinander zu leben und wir als Christen dürfen Zeichen des Reiches Gottes in dieser Welt sein. Gemeinsam können wir etwas bewegen, können Hoffnungszeichen setzen!

Ich wünsche Ihnen, dass Weihnachten für Sie eine Zeit der Besinnung sowie des Kraft- und Hoffnungschöpfens wird. Möge Gott Sie dadurch neu segnen und Siw zum Segen für andere im Jahr 2016 werden lassen.

Frank Aichele

Foto: emk-weltmission.de