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Bischöfin Rosemarie Wenner

Bischöfin Rosemarie Wenner

Mittwoch, 27. Januar 2016

Holocaustgedenktag

Worte von Bischöfin Rosemarie Wenner: »Nie wieder!« In den Reden und Erklärungen zum Holocaustdenktag spielen diese beiden Worte zurecht eine wichtige Rolle.

Es darf sich nicht wiederholen, dass Millionen von Menschen umgebracht werden, weil sie einer bestimmten Religion oder einer bestimmten Ethnie angehören. Dass Menschen mit jüdischen Wurzeln Europa verlassen, weil sie sich bedroht fühlen, ist ein Alarmsignal. Weckt es uns auf? Niemand soll Angst haben müssen, weil er einer bestimmten Glaubensgemeinschaft angehört ist oder weil sie als Frau Belästigungen ausgesetzt ist. Wir widerstehen jeder Art von Rassismus und Diskriminierung. Wenn viele Zeitgenossen nach einfachen Antworten rufen, machen wir Mut, genau hinzuschauen, Verallgemeinerungen zu wehren und Begegnungen zu wagen. »Nie wieder!« Damit das wahr wird, braucht es Menschen, die um Gottes Willen aufmerksam, überlegt und mitfühlend an einer demokratischen Gesellschaft mitbauen. So nehmen wir ernst, was in den Sozialen Grundsätzen der Evangelisch-methodistischen Kirche steht: »Wir bekennen, dass vor Gott alle Menschen den gleichen Wert haben. Deshalb arbeiten wir auf eine Gesellschaft hin, in der der Wert eines jeden Menschen anerkannt, gewahrt und gestärkt wird.«

Bischöfin Rosemarie Wenner

Foto: Gottfried Hamp, © Referat für Öffentlichkeitsarbeit der EmK