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Hans Martin Renno (l.), EmK-Referent für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung; Barbara Riek, Leiterin der Inlandsförderung von Brot für die Welt.

Hans Martin Renno (l.), EmK-Referent für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung; Barbara Riek, Leiterin der Inlandsförderung von Brot für die Welt.

Montag, 8. Februar 2016

Wie Baumspenden ihre Wirkung multiplizieren

EmK-Referent Hans Martin Renno empfiehlt, die Fastenzeit für die Einübung neuer Gewohnheiten zu nutzen.

»Die Passions- und Fastenzeit ist als überschaubarer Zeitraum eine ideale Gelegenheit, verändertes Verhalten einzuüben«, erklärt Hans Martin Renno (Freiburg). Der Referent für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) nahm zusammen mit Frank Aichele, dem Missionssekretär der EmK-Weltmission, die Gelegenheit wahr, anlässlich der Dankschreiben an die Spender der Weihnachtsaktion der EmK-Weltmission mit einer Initiates file download»Baumhitliste« zu weiteren Verhaltensänderungen zu motivieren. Jeder der bei der Weihnachtsaktion »Hoffnung pflanzen« für eine Aufforstungsaktion in Nigeria gespendeten Bäume nimmt pro Jahr rund 12 Kilogramm CO2 auf. Im Dankschreiben an die Spender regen Aichele und Renno an, diese Aktion im persönlichen Lebensumfeld fortzusetzen und damit die Wirkung zu multiplizieren. Dazu beschreibt die »Baumhitliste« ganz konkret, wie persönliche Verhaltensänderungen durch Vermeidung von CO2-Emissionen teilweise die mehrfache Wirkung erzielen können. Von vegetarischen Mahlzeiten, gewarteten Heizungsanlagen, zertifiziert ökologischem Strombezug oder Reduktion unnötiger Papierausdrucke ist dabei die Rede. »Eigentlich ist das alles nicht so schwierig«, erklärt Renno, »aber der Effekt ist bedeutsam für unsere Erde und für Gottes Schöpfung«.

Die aktuell veröffentlichte Baumhitliste ist ein weiteres Ergebnis der Zusammenarbeit der EmK mit der Inlandsförderung von Brot für die Welt (BfdW) im Rahmen des Referats für diakonische und gesellschaftpolitische Verantwortung. Bei einem Treffen zur Auswertung der Zusammenarbeit erklärte Barbara Riek, die Leiterin der BfdW-Inlandsförderung: »In der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland ist schon erstaunlich viel im Bereich gesellschaftspolitischer Arbeit passiert«. Die von Brot für die Welt zusammen mit verschiedenen Partnern geförderten Projekte und Personalstellen in Kirchen und Werken in Deutschland seien laut Riek Pilotprojekte. »Die EmK ist für uns dabei ein interessanter Partner, weil sie deutschlandweit organisiert ist«, so Riek weiter.

Beim Auswertungstreffen wurde die Zusammenarbeit zwischen Hans Martin Renno, dem EmK-Referenten für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung, und der EmK-Weltmission besonders positiv vermerkt. Die anlässlich der Weihnachtsaktion »Hoffnung pflanzen« der EmK-Weltmission zusätzlich zu einer Baumspende angeregten Verhaltensänderungen im Lebensumfeld der Spender seien, so Riek, ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich internationale Unterstützung und persönliches Engagement ideal ergänzten. Darüber hinaus empfahl Riek, »auf die Jugendarbeit zu setzen«. Jugendliche hätten zwar andere Gedanken und führten einen anderen Lebensstil, »aber sie haben Ideen, wenn sie in der Gemeinde mit einbezogen werden«. Für die weitere Arbeit wurden Schulungen von Umweltberatern und die verstärkte Zusammenarbeit mit Werken der EmK für eine Umweltzertifizierung vereinbart. Darüber hinaus sollen Gemeinden und Einzelpersonen durch beispielhafte Anregungen positiver Umweltwirkungen weiter zu nachhaltigen Verhaltensänderungen ermutigt werden.

Klaus Ulrich Ruof

Fotos: (Riek) © Klaus Ulrich Ruof, EmK-Öffentlichkeitsarbeit; (Renno) © Volker Kiemle, EmK-Öffentlichkeitsarbeit