Mit der kleinen Grafik wird auf EmK-Internetseiten und in Gemeindebriefen für das Gebetsangebot der Evangelisch-methodistischen Kirche geworben.

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Ich bete für meine Kirche

Wie schmeckt Trost?

Warum Trost etwas mit Essen zu tun hat, erklärt Bischöfin Wenner in einer Kurzandacht für das EmK-Gebetsportal www.ichbetefürmeinekirche.de.

»Trost schmeckt für mich nach einer gerösteten Grießsuppe«, erinnert sich Rosemarie Wenner, die Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Deutschland. Wenn sie krank war habe ihre Mutter ihr so eine Suppe ans Bett gebracht und sie getröstet. Das sei ein Bild für Gott, der tröstet »wie einen seine Mutter tröstet«, wie es das Bibelwort für die Jahreslosung aus dem alttestamentlichen Prophetenbuch Jesaja (Kapitel 66 Vers 13) ausdrücke.

Oft seien es unspektakuläre Worte und Gesten wie eine einfache Suppe, die stärkten und Mut machten, so Wenner. Das lasse sich übertragen auf viele Situationen. In Gemeinden könne zusammen mit Flüchtlingen gekocht und gegessen werden, andernorts könne mit Singen und Musizieren oder mit dem Besuch älterer Gemeindeglieder getröstet und ermutigt werden. Es gebe zahlreiche Möglichkeiten, wie anderen Menschen die Erfahrung vermittelt werden könne, »dass Gott an unserer Seite bleibt und die Hoffnung nährt, dass einmal alles gut werden wird«, ist Wenner überzeugt.

Mit einer Auslegung der Jahreslosung eröffnet Bischöfin Wenner jedes Jahr die Gebetsanregungen auf der EmK-Internetseite www.ichbetefürmeinekirche.de. Dort werden wöchentlich aus jeweils einem der Arbeitsbereiche der Kirche eine Kurzandacht zum biblischen Wochenspruch und kirchliche Gebetsanliegen veröffentlicht. Die Seite ist so angelegt, dass sie als persönliche Internet-Startseite angelegt werden kann, um sich regelmäßig ans Gebet für kirchliche Anliegen erinnern zu lassen. Außerdem stehen die Gebetsinformationen zum Herunterladen im DIN-A4-Format zur Verfügung, um in den Gemeinden für Gebetsgruppen eingesetzt zu werden. Das Angebot gibt es seit drei Jahren und wird mit der Unterstützung zweier Übersetzer auch in englischer Sprache zur Nutzung in den EmK-Migrantengemeinden zur Verfügung gestellt. Eine statistische Auswertung der Seite zeigt, dass wöchentlich bis zu 400 Seitenaufrufe und rund 100 Downloads für Ausdrucke erfolgen.

Klaus Ulrich Ruof