Spendenaufruf von Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe

Spendenaufruf von Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe

Spendenaufruf

Evangelische Hilfswerke unterstützen christliche Gemeinden im Nahen Osten

Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe rufen zu Spenden und Kollekten am Sonntag Reminiszere auf

Das Recht auf Religionsfreiheit und die Präsenz religiöser Minderheiten in der Region sind im Nahen Osten heute besonders gefährdet. Für Christen ist die Situation oft lebensbedrohlich. »Mit der Zukunft christlicher Kirchen, die die Region kulturell und gesellschaftlich seit Jahrtausenden wesentlich mitgeprägt haben und Motor wie Träger für soziale Dienste waren und sind, stehen auch religiöser Pluralismus und Toleranz sowie eine Kultur und Praxis gelebter Barmherzigkeit auf dem Spiel«, erklärt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin beider Hilfswerke. Das gilt nicht nur für die Gebiete in Syrien und im Irak, die durch den sogenannten Islamischen Staat (IS) erobert wurden. Auch in Ägypten kommt es immer wieder zu Anschlägen auf christliche Gemeinden. Angesichts der massiven Herausforderungen für Christen in der Region weiten die kirchlichen Hilfswerke Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe ihre Unterstützung von Kirchen und christlichen Partnerorganisationen und deren sozial-diakonischer und humanitärer Arbeit aus.

Insgesamt werden Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe zunächst zwei Millionen Euro mehr bereitstellen – in der Hoffnung, dies auf Basis weiterer Spenden und Kollekten ausweiten zu können. In Jordanien, im Libanon und in Ägypten setzt sich Brot für die Welt mit seinen kirchlichen Partnern insbesondere für Bildung, Versöhnung und interreligiösen Dialog ein. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt neben säkularen auch kirchliche Partner in Syrien bei ihrer humanitären Arbeit. Schulen werden wiederaufgebaut und der Unterricht wieder aufgenommen. Zerstörter Wohnraum wird wiederhergestellt. Im Land vertriebene Familien erhalten Unterstützung, um wieder ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Zudem werden kirchliche und nicht-kirchliche Partner in der Region gestärkt, damit mehr Notleidende humanitäre Hilfe erhalten können.

»Gerade in der Passionszeit und am Sonntag Reminiszere sollen unsere Gebete und Kollekten den bedrohten und in Not geratenen Menschen in der Region gelten«, sagt Bischof Markus Dröge, Aufsichtsratsvorsitzender des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung.

Reminiszere ist der zweite Sonntag in der Passionszeit und der Gedenktag der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für bedrängte und verfolgte Christen. Er fällt 2018 auf den 25. Februar. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf Ägypten. Dort lebt die größte christliche Gemeinde im Nahen Osten. Etwa zehn Prozent der rund 90 Millionen Einwohner sind Christen, ein Großteil gehört der koptischen Kirche an.

Foto: Grafik Brot für die Welt / Diakonie Katastrophenhilfe


Spendenkonten

Brot für die Welt
Bank für Kirche und Diakonie
IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00
BIC: GENODED1KDB
Verwendungszweck 6038072

Diakonie Katastrophenhilfe
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Verwendungszweck 5000032

Gemeinsames Spendenstichwort: Verfolgte Christen