Manche machten sich freiwillig auf den Weg, andere wurden durch Umstände oder äußeren Druck zur Flucht gezwungen.

Manche machten sich freiwillig auf den Weg, andere wurden durch Umstände oder äußeren Druck zur Flucht gezwungen. – Die Allianzgebetswoche nimmt die unterschiedlichen Anlässe als Gebetsanregungen auf.

Allianzgebetswoche 2018

Von Pilgern und Fremden

Die Allianzgebetswoche 2018 stellt »Pilger und Fremde« in den Mittelpunkt. Sie können Christen heute Vorbild und Mahnung sein.

Die Deutsche Evangelische Allianz lädt vom kommenden Sonntag (14. Januar) an eine Woche lang zur internationalen Gebetswoche ein unter dem Motto »Als Pilger und Fremde unterwegs«. Im Mittelpunkt stehen nach Angaben der Allianz Frauen und Männer der Bibel, »die uns auf dem Weg des Glaubens Vorbild und Mahnung sein wollen«. Darunter sind Abraham, Daniel, Ruth, Jona, Paulus und Jesus. Weiter heißt es in der Einführung zur Gebetswoche im Allianz-Magazin »Eins«: »Sie haben in Kauf genommen, als Fremde zu leben. Manche machten sich freiwillig auf den Weg, andere wurden durch Umstände oder äußeren Druck zur Flucht gezwungen.« Die Gebetsanliegen und Fürbitten während der Gebetsveranstaltungen sollen denen gelten, die aktuell als Pilger und Fremde unterwegs seien, darunter Missionare sowie »Christen auf der Flucht und in Verfolgung«.

Gebet ist der Pulsschlag des Glaubens

Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, vergleicht in seiner Einleitung das Leben mit einer Wanderschaft, auf der Gott die Menschen begleite, »aber er will auch noch in der Ewigkeit Gemeinschaft mit uns haben – mit all jenen, die als Kinder Gottes unterwegs und dann am Ziel sind«. Die beiden Vorsitzenden der Deutschen Evangelischen Allianz, Ekkehart Vetter und Siegfried Winkler, betonen die Bedeutung des gemeinsamen Gebets als »Pulsschlag des Glaubens«. Die jährliche Allianzgebetswoche sei »eine besondere Gelegenheit zum gemeinsamen Gebet, die Jesus uns anvertraut hat«. Sie fordern dazu auf, »ansprechende Gebetstreffen zu gestalten und neue kreative Formen zu praktizieren«.

Die Allianzgebetswoche findet bereits zum 172. Mal statt. Beschlossen wurde diese internationale Gebetsbewegung auf der Gründungskonferenz der Evangelischen Allianz im Jahr 1846 als eine praktische Konsequenz der Entdeckung »dass uns mehr eint als uns trennt«.

Foto: Titel des Begleitmaterials zur Allianzgebetswoche, © DEA


Der Autor
Klaus Ulrich Ruof ist Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland in Frankfurt am Main. Kontakt: oeffentlichkeitsarbeit(at)emk.de

Weiterführende Links
Informationen zur Allianzgebetswoche

Begleitheft zur Allianzgebetswoche

Zur Information
Die Evangelische Allianz in Deutschland (DEA) ist ein Netzwerk evangelisch gesinnter Christen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinschaften. Als internationale Bewegung wurde die Evangelische Allianz 1846 in London gegründet. An der kirchlichen Basis ist die Evangelische Allianz in Deutschland an rund 1.100 Orten aktiv und hält zu über 300 überregionalen Werken und Verbänden Kontakt. Bekannteste »Aktion« der Evangelischen Allianz ist die »Allianzgebetswoche«, die jährlich Anfang Januar eine Woche lang Christen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinschaften im Rahmen der Ortsallianzen zum Gebet zusammenführt. Der Sitz der DEA ist im thüringischen Bad Blankenburg. www.ead.de