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17. Tagung der Norddeutschen Jährlichen Konferenz - Mittwoch, 15. April 2009

16.04.2009

Eröffnungsgottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche

Das Bild wuchs vor den Augen der Gemeinde

Die 17. Tagung der Norddeutschen Jährlichen Konferenz (NJK) wurde am Mittwochabend, den 15. April mit einem festlichen Abendmahlsgottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin-Kreuzberg eröffnet.

Alles Wachsen beginnt mit dem Säen. Das Thema „Was Gott wachsen lässt“ wurde sichtbar in einem Bild, das von der Künstlerin Luise Krolzik aus Bielefeld ( www.luise-krolzik.de) während der Predigt vor den Augen der Gemeinde entstand. Zuerst wuchs nur lichtes Grün auf der weiß schimmernden Leinwand, dazwischen hell gelbe Akzente.

Videobericht  berlinkreuzberg.magix.net/website/

In ihrer Predigt über die selbstwachsende Saat aus Markus 4, 26-29 hob Pastorin Irene Kraft hervor, dass die Saat von selbst wächst: „Gottes Reich kommt zu seinem Ziel – denn es ist Gottes Werk“. Aber Gott hat seinen Samen nicht sich selbst überlassen, sondern seine Jünger damit beauftragt, den Samen in alle Welt zu tragen. „Haben wir genügend ausgesät?“ fragte Irene Kraft die Konferenzgemeinde, „Alles wachsen beginnt mit dem Säen!“ Vertrauensvolle Gelassenheit. Was wir als Kirche von dem Sämann im Gleichnis lernen können, ist seine Gelassenheit. Wenn er ausgesät hat, kann er sich ausruhen und geht schlafen, „denn er hat guten Samen ausgesät“, so Pastorin Irene Kraft. Das Bild von Luise Krolzik wuchs – das leuchtende Grün und helle Gelb wurde von unten durch ein dunkles Grün überwachsen. Dann rote Blätter, bis in der Mitte gelb-weiße Blüten aufgingen.

Diese festliche Spannung wurde im gesamten Gottesdienst durch den Chor unter der Leitung von Elke Adrion und den Saxophonisten Uwe Steinmetz und seinen Improvisationen kunstvoll weitergesponnen.  

Ökumenische Verbundenheit Gäste aus der Ökumene grüßten die Konferenz.

Die Berliner Gemeinden schenkten der Bischöfin Rosemarie Wenner einen Olivenbaum, da Oliven in Kreuzberg zu den „Grundnahrungsmitteln“ gehören und in der Bibel ein Zeichen der Treue Gottes ist.

  • Urbisch
  • Steinke

Der Dekan Johannes J. Urbisch von der Altkatholischen Kirche sprach als Vorsitzender des Ökumenischen Rates von der EmK als „festen Größe“ in der Ökumene.

Prälat Roland Steinke von der Römisch Katholischen Kirche erinnerte in seinem Grußwort an die Auferstehungsgeschichte der Emmausjünger aus Lukas 24, die an diesem Tag in den katholischen Gemeinden gelesen wird. „Die Jünger waren auf dem Rückzug“ bis der auferstandene Christus ihnen erscheint und ihnen gibt, was sie selbst an Zuversicht und Hoffnung nicht haben.