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17. Tagung der Norddeutschen Jährlichen Konferenz
Sonntag, 19. April 2009
Berichte und Bilder vom Tage

Bericht vom Ordinationsgottesdienst

„Gott investiert nicht nur etwas, sondern sich selbst“

Die 17. Tagung der Norddeutschen Jährlichen Konferenz (NJK) endete am Sonntag, den 19. April mit einem festlichen Ordinationsgottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin-Kreuzberg unter großer Beteiligung der Berliner Gemeinden der EmK.

Liebe fragt nicht nach Rendite

„Gott investiert  in dieser Welt nicht nur etwas, sondern sich selbst“, predigte die Bischöfin Rosemarie Wenner zum Gleichnis des „Vierfältigen Ackerfeldes“ nach Markus 4, 1-9. Gott als Säemann sät aus, ohne zu prüfen, ob es sich lohne, sagte Rosemarie Wenner, „ohne zu wissen, ob die  Renditeziele erreicht werden können.“ Methodisten bezeichnen dies als „vorlaufende Gnade“.

Liebe lässt Menschen verrückte Dinge tun

Dieser Einsatz gründet in der Liebe Gottes zu den Menschen.
Ein Mensch, der verliebt sei, mache ganz verrückte Dinge, nannte Rosemarie Wenner als Beispiel.  Er schenkt seiner Liebe Blumen, die schon nach drei Tagen verblühen. Liebende nehmen weite Strecken auf sich, um beieinander zu sein. In der Liebe gehe es nicht um Kategorien wie Effizienz und Rendite.

Gottes Liebe in mir keimen lassen

„Wie wäre es, wenn Gottes Liebe in uns zum Keimen kommt“, fragte die Bischöfin Rosemarie Wenner die Gemeinde. „Gott investiert sich in dieser Welt durch uns!“ Und das kostet etwas: Zeit, Menschen zuzuhören. Mut, sich für Schwache einzusetzen. Überwindung, den Glauben zu bezeugen. Geduld, Menschen zu begleiten, nannte Rosemarie Wenner nannte als Beispiele, wie diese Liebe in Menschen Gestalt gewinnt.

 Predigt von Bischöfin Rosemarie Wenner (PDF | 51 KB)

Von Kindern beglückwünscht

Ordiniert wurde in diesem Gottesdienst Pastor Lars Weinknecht aus Berlin. Der 39-jährige arbeitet unter anderem im sozialdiakonischen Projekt „Kinder in die Mitte“. Eine Reihe von Kindern beglückwünschte ihn mit Blumen.

Michael Putzke