Menschen, in deren Herz die Liebe Gottes wohnt.

»Ein Methodist ist ein Mensch, in dessen Herz die Liebe Gottes ausgegossen ist durch den Heiligen Geist, ein Mensch, der Gott liebt von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen seinen Kräften. Gott ist seines Herzens Freude und das, wonach seine Seele verlangt. Deshalb ist er allezeit glücklich in seinem Gott, der seine Seele mit Friede und Freude erfüllt.

Er kann nicht anders, als sich darüber zu freuen, dass er Frieden mit Gott hat durch Jesus Christus, weil er aus Gnade gerecht geworden ist. So trägt er die Hoffnung auf Unsterblichkeit in sich und ist dankbar in allen Dingen, da er weiß, dass diese Dinge der Wille Gottes in Christus Jesus für ihn sind.

Aus seinen Händen nimmt er alles mit Freuden an und ist völlig überzeugt, dass von ihm nur Gutes kommen kann. Deshalb sorgt er nicht und vertraut in allen Dingen auf ihn, nachdem er seine Bitten im Gebet und Danksagung vor Gott hat kund werden lassen.«

John Wesley (1771)


John Wesley (1703-1791), der Begründer der methodistischen Bewegung, gilt als eine der wichtigsten Gestalten der neueren Kirchengeschichte. Als ordinierter Pfarrer leitete er zusammen mit seinem Bruder Charles die methodistische Bewegung. Er war Evangelist, Theologe und Sozialreformer. So legte er 250.000 Meilen auf dem Pferderücken zurück um 40.000 Predigten zu halten und verschenkte 30.000 Pfund seines Privatvermögens an Bedürftige. Sein soziales Verhalten prägt die methodistische Bewegung bis heute.

 

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