Ein Grundsatz bis zum Ende des Lebens.

»Ich habe zwei silberne Teelöffel in London und zwei in Bristol. Das ist alles, was ich im Augenblick an Silberbesteck besitze; und ich werde nicht mehr kaufen, solange in meiner Umgebung so viele Menschen kein Brot haben.« (John Wesley)

Als John Wesley eine Jahreseinnahme von 30 Pfund hatte, gebrauchte er 28 Pfund für seine persönlichen Bedürfnisse und verschenkte 2 Pfund; als sich seine Einnahme auf 60 Pfund belief, verschenkte er 32; als er 90 Pfund erhielt, verschenkte er 62; und diesen Grundsatz befolgte er bis zum Ende seines Lebens.

Er verausgabte nie mehr als 28 Pfund für seine eigene Person. In späteren Jahren erzielte er aus dem Verkaufe seiner Bücher einen Reingewinn von über 1000 Pfund jedes Jahr, doch verschenkte er diese ganze Summe. Nur seine Reisekosten, soweit sie nicht von den Gemeinschaften bestritten wurden, zog er ab. Er hat in seinem Leben mehr als 30.000 Pfund für Wohltätigkeitszwecke ausgegeben. (John L. Nuelsen)

John Wesley (1776)


John Wesley (1703-1791), der Begründer der methodistischen Bewegung, gilt als eine der wichtigsten Gestalten der neueren Kirchengeschichte. Als ordinierter Pfarrer leitete er zusammen mit seinem Bruder Charles die methodistische Bewegung. Er war Evangelist, Theologe und Sozialreformer. So legte er 250.000 Meilen auf dem Pferderücken zurück um 40.000 Predigten zu halten und verschenkte 30.000 Pfund seines Privatvermögens an Bedürftige. Sein soziales Verhalten prägt die methodistische Bewegung bis heute.

 

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