Jubiläum Agaplesion

Zehn Jahre Agaplesion

Mit einem Festakt wurde kürzlich das zehnjährige Bestehen des Krankenhaus-Verbunds Agaplesion gefeiert.

Seit seiner Gründung hat sich der Konzern nach eigenen Angaben zu einem der größten Anbieter im deutschen Gesundheitswesen entwickelt.

Mitte der neunziger Jahre erforderten Veränderungen im Gesundheitswesen, wie das am 1. Januar 1993 in Kraft getretene Gesundheitsstrukturgesetz, von Krankenhäusern neue Strategien. Sparmaßnahmen allein reichten nicht immer aus. Es war abzusehen, dass auch die Zukunft konfessioneller Krankenhäuser nur durch große Verbundlösungen sichergestellt werden konnte. So entstand die Idee zu Agaplesion. Von Anfang an war die Evangelisch-methodistische Kirche (EmK) mit dabei: Das Diakoniewerk Bethanien der EmK, das Frankfurter Diakonissenhaus und das Mühlberg-Krankenhaus schlossen sich 1998 zur Frankfurter Diakonie-Klinken gGmbH zusammen. Diese Gründung gilt als diakonisch und ökumenisch bedeutsamer Meilenstein und konzeptioneller Ursprung von Agaplesion.

Am 26. Juni 2002 wurde Agaplesion als gemeinnützige AG mit Sitz in Frankfurt am Main gegründet. Die Gründungseinrichtungen waren die Frankfurter Diakonie-Klinken, das Bethanien Krankenhaus Geriatrisches Zentrum in Heidelberg und das Evangelische Krankenhaus Elisabethenstift in Darmstadt. Ziel des Verbunds ist bis heute, christliche und soziale Einrichtungen in einer anspruchsvollen Wirtschafts- und Wettbewerbssituation zu erhalten und für die Zukunft zu stärken. Als Rechtsform wurde die gemeinnützige Aktiengesellschaft gewählt. Dabei behalten die Einrichtungen, die sich dem Konzern anschließen, ihre Eigenständigkeit.

Bei dem Festakt wies Vorstandsmitglied Dr. Martin Zentgraf auf den ökumenischen Charakter von Agaplesion ein. So sei Agaplesion die »bedeutendste diakonische Manifestation« der Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft zwischen den Evangelischen Kirchen und der EmK in Deutschland. Diese Kirchengemeinschaft wurde vor 25 Jahren besiegelt.

kie/pm

www.agaplesion.de