Bischof Bruce R. Ough, der Präsident des EmK-Bischofsrats, während der Generalkonferenz der EmK in Portland, US-Bundesstaat Oregon, im Mai 2016.

Bischof Bruce R. Ough, der Präsident des EmK-Bischofsrats, während der Generalkonferenz der EmK in Portland, US-Bundesstaat Oregon, im Mai 2016.

Gebetsinitiative

Auftakt zu einer weltweiten EmK-Gebetsinitiative

Der internationale Bischofsrat der EmK startet eine Gebetsinitiative für die Aktion »Ein Weg in die Zukunft« zur Klärung strittiger Fragen.

»Wir sind eine Gemeinschaft des Gebets und fordern die gesamte Kirche dazu auf, inbrünstig dafür zu beten, dass der Heilige Geist auf uns kommt und uns in eine hoffnungsvolle Zukunft führt.« Dies sagte Bischof Bruce R. Ough, der Präsident des internationalen Bischofsrats der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK), in einer Erklärung nach der Juli-Sitzung des Exekutiv-Komitees des Bischofsrats. Das Komitee beauftragte Debra Wallace-Padgett, Bischöfin der Nord-Alabama-Konferenz, und Al Gwinn, der als Bischof im Ruhestand innerhalb des Bischofsrats den Gebetsdienst koordiniert, mit der Vorbereitung einer Arbeitshilfe, um die ganze Kirche in diesen Gebetsdienst mit einzubeziehen.

In einer ersten Phase bis Mitte November sollen sich die Bischöfe und Bischöfinnen täglich 15 Minuten Zeit zum Gebet nehmen, um für die Arbeit der Kommission zu beten. Dafür haben sich bereits 84 aktive und Ruhestandsbischöfe verpflichtet, wodurch täglich während 21 Stunden fast rund um die Uhr für die Anliegen der Kommission gebetet werde. »Mit unserem täglichen Gebet können wir uns persönlich und gemeinsam aktiv daran beteiligen, Gottes Führung in einer kritischen Phase im Leben unserer Kirche zu suchen«, erklärte Bischöfin Wallace-Padgett.

Nach dieser ersten Phase wird die gesamte Kirche eingeladen, sich an diesem Gebetsdienst zu beteiligen. Einzelheiten dazu werden ab Ende September bekanntgegeben. Bischof Gwinn wies in diesem Zusammenhang auf die 131-tägige Gebetskette hin, während der weltweit alle Konferenzen der EmK während eines Tages für die Vorbereitung der Generalkonferenz gebetet hatten. Diese Tage des Gebetes hätten die Methodisten daran erinnert »ein Volk in der Kraft des Gebets zu sein«. Es sei ganz natürlich, »dass wir als ganze Familie in besonderer Weise die Arbeit der Kommission begleiten«.

Unter der Bezeichnung »Ein Weg in die Zukunft« hatte der EmK-Bischofsrat Planungen in Gang gesetzt zur Klärung strittiger Fragen in der Kirche. Angesichts andauernder und unüberbrückbarer Gegensätze in Fragen zur menschlichen Sexualität hatte die im Mai im US-amerikanischen Portland tagende Generalkonferenz einem Vorschlag des Bischofsrats zugestimmt, eine Sonderkommission einzusetzen. Bis Ende August sollen die Kommissionsmitglieder benannt werden, sodass die Kommission im Oktober die Arbeit aufnehmen kann.

Klaus Ulrich Ruof (nach einer PM des EmK-Bischofsrats)

Foto: Mike DuBose, UMNS

Der Bischofsrat der EmK
Der Bischofsrat der Evangelisch-methodistischen Kirche beaufsichtigt und fördert die zeitlichen und geistlichen Anliegen der Gesamtkirche und sorgt für die Durchführung der von der Generalkonferenz gefassten Beschlüsse. Zum Bischofsrat gehören alle aktiven und im Ruhestand befindlichen Bischöfe und Bischöfinnen der weltweiten EmK. Zurzeit sind dies 45 aktive Bischöfe und Bischöfinnen in den USA und 20 in Europa, Asien und Afrika sowie weltweit 87 Ruhestandsbischöfe.