Der Katastrophenhilfe-Einsatz für die vom Erdbeben und einem Tsunami betroffenen Menschen im indonesischen Palu ist angelaufen.

Der Katastrophenhilfe-Einsatz für die vom Erdbeben und einem Tsunami betroffenen Menschen im indonesischen Palu ist angelaufen. Weitere Hilfe ist dringend nötig.

Indonesien

Humanitäre Lage verschärft sich

Eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben und dem anschließenden Tsunami spitzt sich die humanitäre Situation in Indonesien weiter zu.

Nach dem verheerenden Erdbeben und dem anschließenden Tsunami spitzt sich die humanitäre Situation in Indonesien weiter zu. Laut einer Pressemeldung der Diakonie Katastrophenhilfe brauchen über 600.000 Menschen dringend Nothilfe. Einige Regionen im Landesinneren seien noch immer nicht erreichbar, sodass damit zu rechnen sei, dass die Opferzahlen weiter steigen. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat zunächst 200.000 Euro bereitgestellt, möchte die Hilfe aber weiter aufstocken.

Die Diakonie Katastrophenhilfe hat in Indonesien langjährige Partnerschaften aufgebaut und kann die Hilfe sofort über verschiedene lokale Organisationen umsetzen. »Wir sind froh, dass wir über unsere Partner schon Stunden nach der Katastrophe vor Ort waren, denn der Hilfsbedarf ist riesig«, schildert Michael Frischmuth, Kontinentalleiter Asien bei der Diakonie Katastrophenhilfe, die Situation. »Da die Märkte vielerorts zerstört sind, werden die Nahrungsmittel knapp. Außerdem droht der Ausbruch von Krankheiten. Wir verteilen deshalb neben Nahrungsmitteln auch Hygieneartikel und versorgen die Menschen mit sauberem Wasser« so Frischmuth weiter.

Zwei Erdbeben und ein Tsunami haben am 28. September die indonesische Insel Sulawesi erschüttert. Seither folgten weitere, teils heftige Nachbeben. Laut aktuellen Angaben ist die Zahl der Todesopfer auf inzwischen über 2.000 gestiegen. Vor allem in Palu, der Hauptstadt der Provinz Zentralsulawesi, haben die Naturkatastrophen schwere Schäden angerichtet und zehntausende Häuser zerstört. Insgesamt sind mehr als zwei Millionen Menschen betroffen. Indonesien liegt innerhalb des Pazifischen Feuerrings und wird daher häufig von Erdbeben erschüttert.

Bildnachweis: Bildnachweis: Diakonie Katastrophenhilfe, Partnerorganisation YEU


Der Autor
Klaus Ulrich Ruof ist Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland in Frankfurt am Main. Kontakt: oeffentlichkeitsarbeit(at)emk.de

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