Die Gebetswoche der Deutschen Evangelischen Allianz stellt eine existentielle Frage in den Mittelpunkt: »Wo gehöre ich hin?«

Die Gebetswoche der Deutschen Evangelischen Allianz stellt eine existentielle Frage in den Mittelpunkt: »Wo gehöre ich hin?«

Allianzgebetswoche

Gebet bewirkt Veränderungen

Eine Woche lang sind Kirchengemeinden im Januar zu gemeinsamem Gebet aufgerufen. Dazu laden die Veranstalter der Allianzgebetswoche ein.

Mit der existentiellen Frage »Wo gehöre ich hin?« startet am 12. Januar die Gebetswoche der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) ins neue Jahr 2020. »Das gemeinsame Gebet ist die Lebensader der Gemeinde«, ist der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Reinhardt Schink, überzeugt. Gebet verbinde die Menschen in christlichen Gemeinden und Werken miteinander und bewirke reale Veränderungen. Der Veranstalter der Gebetswoche, die Deutsche Evangelische Allianz, versteht sich als Netzwerk evangelisch gesinnter Christen aus verschiedenen Kirchen, Gemeinschaften und Gruppen.

Mit einem Gebetsmagazin stellt die im thüringischen Bad Blankenburg beheimatete Zentrale für den Tag der Gebetswoche Auslegungsimpulse und Gebetsanregungen zur Verfügung. Das Thema »Wo gehöre ich hin?« ist für den seit Mai dieses Jahres im Amt befindlichen Generalsekretär hochaktuell. Es wurde von den Evangelischen Allianzen in Spanien und Portugal gemeinsam erarbeitet. Die Gebetswoche fand erstmalig in Hamburg im Jahr 1856 statt und ist damit laut Veranstalterangaben »die am längsten jährlich und regelmäßig stattfindende überkonfessionelle Veranstaltungsreihe«.

Über die jährlich im Januar stattfindende Gebetswoche hinaus bietet die DEA weitere Arbeitshilfen und Impulse für das Gebet in Gemeinden und für Einzelne an. Dazu gehört eine ausführliche Broschüre mit Informationen zum Islam und Anregungen zum Gebet für die islamische Welt, die jährlich für den Fastenmonat Ramadan unter dem Titel »30 Tage Gebet für die islamische Welt« erscheint. Außerdem werden für den jeweils am zweiten Sonntag im November stattfindenden weltweite Gebetstag für verfolgte Christen ebenfalls Arbeitsmaterialien für Gemeinden zur Verfügung gestellt.

Bildnachweis: Grafik-Motiv der Allianzgebetswoche, © DEA


Der AutorKlaus Ulrich Ruof ist Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland in Frankfurt am Main. Kontakt: oeffentlichkeitsarbeit(at)emk.de.  

Weiterführende Links
Allianzgebetswoche
Magazin zur Allianzgebetswoche

Zur Information
Deutsche Evangelische Allianz (DEA)
Die Evangelische Allianz in Deutschland ist ein Netzwerk evangelisch gesinnter Christen aus verschiedenen Kirchen, Gemeinschaften und Gruppen. Als internationale Bewegung wurde die Evangelische Allianz 1846 in London gegründet. An der kirchlichen Basis ist die Evangelische Allianz in Deutschland an über tausend Orten aktiv und hält zu über 350 überregionalen Werken und Verbänden Kontakt. Bekannt ist die Evangelische Allianz vor allem durch die jährlich im Januar stattfindende »Allianzgebetswoche« sowie den Gebetstag für verfolgte Christen im November sowie das 30-Tage-Gebet für die islamische Welt. Die Zentrale befindet sich im thüringischen Bad Blankenburg. Vorsitzender ist Ekkehart Vetter, Generalsekretär ist Dr. Reinhardt Schink.
www.ead.de