Beten gegen den Hunger – eine internationale ökumenische Initiative rückt das Thema Hunger ins Bewusstsein christlicher Gemeinden.

Beten gegen den Hunger – eine internationale ökumenische Initiative rückt das Thema Hunger ins Bewusstsein christlicher Gemeinden.

Initiative zum Welternährungstag

Beten gegen den Hunger

Am 16. Oktober ist Welternährungstag. Eine internationale ökumenische Initiative rückt das Thema Hunger ins Bewusstsein christlicher Gemeinden.

Zum Welternährungstag am 16. Oktober gibt es eine internationale ökumenische Initiative unter dem Slogan »Beten und Handeln gegen den Hunger«. Zu den Aktionspartnern gehört auch der Weltrat methodistischer Kirchen.

Weltweit seien derzeit über 40 Millionen Menschen in 43 Ländern von Hunger bedroht, die Hälfte davon Kinder, heißt es in einer Information des Aktionsbündnisses. Die weltweite Hungerkrise werde durch Konflikte, den Klimawandel und wirtschaftliche Auswirkungen verursacht. Zudem habe die Corona-Pandemie die Krise verschärft. Darüber hinaus, so die Initiatoren der Aktion, fehle es auch in Ländern, in denen es Nahrungsmittel im Überfluss gebe, vielen Menschen am Nötigsten.

Kirchengemeinden und Initiativgruppen sind eingeladen, sich mit Gottesdiensten, Gruppenprogrammen oder Aktionen an der internationalen Kampagne zu beteiligen. Diverse Materialien unter dem Titel »Unser täglich Brot gib uns heute« stehen zur Verfügung. Im Laufe des Wochenendes sind Familien und Einzelpersonen eingeladen, eine Mahlzeit mit anderen zu teilen, für Hungernde zu beten und über die Ursachen und Auswirkungen des Hungers nachzudenken.

»Die unkomplizierte Zusammenarbeit von so unterschiedlichen Partnern machte viel Freude«, beschreibt Rosemarie Wenner die Zusammenarbeit der internationalen Partner. Die vor ihrem Ruhestand für den deutschen Teil der Evangelisch-methodistischen Kirche zuständige Bischöfin ist zwischenzeitlich für den Weltrat methodistischer Kirchen als »Genfer Sekretärin« tätig. In dieser Funktion pflegt sie die Verbindungen zur internationalen Ökumene am Sitz des Ökumenischen Rates der Kirchen in Genf.

Neben dem Ökumenischen Rat der Kirchen und dem Weltrat methodistischer Kirchen besteht das internationale Aktionsbündnis unter anderem aus World Vision International, der Mennonitischen Weltkonferenz, dem Lutherischen Weltbund, der Heilsarmee, der Weltweiten Evangelischen Allianz, der internationalen Micha-Initiative sowie der Organisation Unabhängiger Afrikanischer Kirchen.

Bildnachweis: Titel der englischen Gottesdienstliturgie mit dem Bild »The Best Supper« von Jan Richardson


Der Autor

Klaus Ulrich Ruof ist Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher für die Evangelisch-methodistische Kirche in Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main. Kontakt: oeffentlichkeitsarbeit(at)emk.de

Weiterführende Links

Gottesdienstliturgie für den 17. Oktober (deutsch; Word-Dokument)
Soziales Bekenntnis der Evangelisch-methodistischen Kirche (deutsch, PDF)
Soziale Erklärung des Weltrats methodistischer Kirchen (deutsch, PDF)
Soziale Erklärung des Weltrats methodistischer Kirchen (englisch)
Materialien in englischer Sprache
Werbeflyer (englisch)