Dr. Jochen Wagner ist der neue freikirchliche Referent in der Ökumenischen Centrale der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen.

Dr. Jochen Wagner ist der neue freikirchliche Referent in der Ökumenischen Centrale der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen.

Ökumenische Centrale

Neuer Freikirchenreferent in der Ökumenischen Centrale

Pastor, promovierter Theologe und Lehrbeauftragter – Jochen Wagner bringt wichtige Voraussetzungen für seine Aufgabe als Freikirchenreferent mit.

Die Ökumenische Centrale, die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland, hat einen neuen freikirchlichen Referenten. Jochen Wagner, promovierter Theologe und Pastor im Bund Freier evangelischer Gemeinden, war kürzlich bei der Frühjahrstagung der ACK für fünf Jahre in diese Aufgabe berufen worden. Wagner kennt sich in seiner neuen Aufgabe schon aus. Als Krankheitsvertretung hatte er bis zu seinem jetzigen offiziellen Dienstantritt bereits sieben Monate in der Frankfurter Geschäftsstelle gearbeitet.

Der neue Referent studierte evangelische Theologie an der in Mittelhessen gelegenen Theologischen Hochschule Ewersbach sowie an den Universitäten Mainz und Marburg. Darüber hinaus studierte er an der Universität Mainz für ein Jahr katholische Theologie. Mit einer bibelwissenschaftlichen Arbeit über »Die Anfänge des Amtes in der Kirche« erlangte Wagner 2010 seine Promotion. Seit 2007 ist Wagner Pastor im Bund Freier evangelischer Gemeinden. Von 2014 an war er bis 2020 Vorsitzender der regionalen ACK in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Als Lehrbeauftragter im Bereich der Bibelwissenschaften an der Universität Koblenz-Landau bringe der 42-Jährige wichtige Voraussetzungen für Themenschwerpunkte des freikirchlichen Referats mit, erklärt die ACK in einer Pressemitteilung. Dazu gehörten seine Beschäftigung mit der bleibenden Bedeutung der Heiligen Schrift sowie seine Verbundenheit mit den sogenannten Friedenskirchen. Letztere zeige sich auch in der 2019 erfolgten Auszeichnung Wagners mit dem Menno-Simons-Predigtpreis.

Wagners Vorgänger als freikirchlicher Referent, Pastor Bernd Densky vom Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, war nach acht Jahren in dieser Aufgabe von der Mitgliederversammlung mit »großem Dank« in den Ruhestand verabschiedet worden. Er werde sich auch über seinen aktiven Dienst hinaus in die Ökumene einbringen, so als Geschäftsführer des Vereins »500 Jahre Täuferbewegung«.

Bildnachweis: Ökumenische Centrale


Der Autor

Klaus Ulrich Ruof ist Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher für die Evangelisch-methodistische Kirche in Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main. Kontakt: oeffentlichkeitsarbeit(at)emk.de

Zur Information

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen
Der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland gehören achtzehn Kirchen an. Weitere sieben Kirchen sind Gastmitglieder, fünf ökumenische Organisationen haben Beobachterstatus. Schwerpunkte der Arbeit der 1948 gegründeten ACK sind die theologische Reflexion, das Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung sowie das gemeinsame Gebet und der Kontakt zu anderen ökumenischen Organisationen. Die ACK gestaltet dazu unter anderem den jährlichen zentralen Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen und richtet den ökumenischen Tag der Schöpfung im September aus. Auch die Vergabe des Ökumene-Preises liegt in den Händen der ACK. Derzeit ist Erzpriester Radu Constantin Miron Vorsitzender. Die Geschäftsstelle der ACK in Deutschland, genannt »Ökumenische Centrale«, hat ihren Sitz in Frankfurt am Main.
Die Mitgliederversammlung ist das oberste, beschlussfassende Leitungsorgan der ACK. Sie besteht aus den 50 Delegierten der Mitglieder, Gastmitglieder sowie ständigen Beobachter, die von den Kirchen für die Dauer von fünf Jahren benannt werden. Die Mitgliederversammlung tagt in der Regel zweimal jährlich, im Frühjahr und im Herbst.
www.oekumene-ack.de.