Titel der Arbeitshilfe für die Feier des Ökumenischen Tags der Schöpfung: »Damit Ströme lebendigen Wassers fließen«.

Der Bodensee gibt das Thema vor: Wasser. Daraus leitet sich der Titel der Arbeitshilfe für die Feier des Ökumenischen Tags der Schöpfung ab: »Damit Ströme lebendigen Wassers fließen«.

Drei Länder als Gastgeber

Wasser als Gabe Gottes

Im September findet der Ökumenische Tag der Schöpfung statt. In diesem Jahr als länderübergreifende Veranstaltung am östlichen Bodensee.

Der Ökumenische Tag der Schöpfung findet in diesem Jahr als grenzübergreifende Veranstaltung am östlichen Bodensee statt. Jetzt ist das Materialheft für gottesdienstliche Feiern und Begegnungen erschienen. Unter dem Motto »Damit Ströme lebendigen Wassers fließen« finden sich in der Publikation drei unterschiedlich gestaltete liturgische Gottesdienstformate. Darin kommt die internationale und ökumenische Zusammenarbeit zum Ausdruck.

Drei Länder, viele Kirchen, drei Gottesdienstformate

Erstmals ist die Feier des Schöpfungstags eine länderübergreifende Angelegenheit. Die ökumenischen Arbeitsgemeinschaften der drei östlichen Bodensee-Anrainerländer Schweiz, Österreich und Deutschland erarbeiteten das Material gemeinsam. Mitgewirkt haben die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK), der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland sowie die ACK Bayern.

Der Bodensee gibt das Thema vor: Wasser

Entsprechend der beteiligten Länder findet die zentrale Feier an drei Orten statt. Am Samstag, dem 4. September, sind die Städte im österreichischen Bregenz, im schweizerischen Romanshorn und Lindau auf der deutschen Seeseite die Gastgeber dieser Gottesdienste. Das jetzt veröffentlichte Materialheft mit den unterschiedlichen Entwürfen ist nicht nur für diese drei Gottesdienste gedacht. Damit sollen Anregungen für ökumenische Begegnungen weitergegeben werden, um in den beteiligten Ländern Gottesdienste und Begegnungen zum Thema Schöpfungsbewahrung zu feiern. Die Schöpfungszeit zwischen dem 1. September und dem 4. Oktober soll dafür zum Anlass genommen werden, den Ökumenischen Tag der Schöpfung vor Ort zu begehen. Im Mittelpunkt stehen das Lob des Schöpfers, die eigene Umkehr angesichts der Zerstörung der Schöpfung und konkrete Schritte zu ihrem Schutz. Entsprechend der vom Wasser geprägten Bodenseelandschaft stehen die Veranstaltungen unter dem besonderen Fokus auf das Wasser als Gabe Gottes.

Bildnachweis: Ökumenische Centrale


Der Autor

Klaus Ulrich Ruof ist Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher für die Evangelisch-methodistische Kirche in Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main. Kontakt: oeffentlichkeitsarbeit(at)emk.de

Weiterführende Links

Der Ökumenische Tag der Schöpfung

Zur Information

Arbeitshilfen zum Ökumenischen Tag der Schöpfung
Das Gottesdienstheft zum Ökumenischen Tag der Schöpfung 2021 ist ab sofort kostenlos im Online-Shop der ACK erhältlich: https://shop.oekumene-ack.de/
Weitere Predigtimpulse, liturgische Texte, Ideen für Gottesdienste, sowie Aktionen und Exkursionen mit Kindern und Jugendlichen werden in der Schöpfungszeit-Dokumentation »Damit Ströme lebendigen Wassers fliessen. SchöpfungsZeit 1. September bis 4. Oktober 2021« präsentiert. Sie wird herausgegeben von der »oeku Kirchen für die Umwelt«. Erscheinungstermin ist Mai 2021. Informationen dazu: https://oeku.ch/shop/

Stichwort: Ökumenischer Tag der Schöpfung
In der 2001 verabschiedeten »Charta Oecumenica« empfahlen die beteiligten und unterzeichnenden europäischen Kirchen, »einen ökumenischen Tag des Gebets für die Bewahrung der Schöpfung«. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland setzte diese Empfehlung im Jahr 2010 um und führte den ökumenischen Tag der Schöpfung ein. Die zentrale Feier findet jährlich in der Regel am ersten Freitag im September an wechselnden Orten statt. Der ökumenische Tag der Schöpfung soll darauf aufmerksam machen, im Einklang mit Schöpfung und Schöpfer zu handeln und Verantwortung für die Schöpfung wahrzunehmen. Angesichts der Zerstörung der Schöpfung sollen konkrete Schritte zu ihrem Schutz aufgezeigt werden. In den Gemeinden kann der Ökumenische Tag der Schöpfung auch an einem anderen Tag in der Zeit vom 1. September bis 4. Oktober gefeiert werden.