Geld ist nicht alles, aber ein erster Schritt zur Hilfe.

Geld ist nicht alles, aber ein erster Schritt zur Hilfe. Die Hungerkatastrophe in Ostafrika braucht eine große gemeinsame Anstrengung, um die Not zu lindern.

Katastrophenhilfe

Spontane Hilfe für Ostafrika

Die in Teilen Ostafrikas drohende Hungersnot bewegt die Mitglieder der Zentralkonferenz. Am Samstag ergibt eine spontane Sammlung 1650 Euro.

Am Horn von Afrika mit den Ländern Somalia, Südsudan, Nordkenia und Äthiopien droht eine der größten Hungerkatastrophen der letzten Jahre. Die nun schon seit mehreren Jahren anhaltende Dürreperiode führt in dieser Region und benachbarten Ländern zu einer Verschärfung der Situation. Betroffen ist insgesamt ein Gebiet mit 15 Millionen Einwohnern. Laut Vereinten Nationen ist die Zahl der Menschen in Somalia, die auf Humanitäre Hilfe angewiesen sind, inzwischen bereits auf 6,2 Millionen angestiegen – das ist mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung des Landes. Seit Wochen machen Spendenaktionen der Diakonie Katastrophenhilfe und von Caritas sowie zahlreiche Medienberichte darauf aufmerksam. Angesichts dieser Not haben die Mitglieder der Zentralkonferenz bei einer spontanen Sammlung am abschließenden Sitzungstag der EmK-Tagung 1650 Euro gespendet.

Frank Aichele, der Missionssekretär der EmK-Weltmission ist darüber sehr erfreut und lädt auch die Gemeinden der EmK in Deutschland ein, sich an dieser Spendenaktion zu beteiligen. »Wir arbeiten hier eng mit der Diakonie Katastrophenhilfe zusammen, weil unsere EmK-Weltmission und auch unsere amerikanische EmK-Katastrophenhilfe UMCOR in diesen Ländern nicht über die nötigen Kontakte verfügen«, erklärt Aichele die gut funktionierende Zusammenarbeit. Darüber hinaus sei aber wichtig, dass vor allem auch darüber nachgedacht werde, was die Ursachen solcher Katastrophen sind. »Hunger und Dürrekatastrophen liegen nämlich nicht nur am Wetter«, so der Missionssekretär der deutschen EmK. »Es liege auch an politischen Systemen und Wirtschaftsordnungen. Darauf könne auch Einfluss genommen werden. »Damit müssen wir uns auch beschäftigen, denn«, so Aichele weiter, »wir können auch durch unser Verhalten und mit Einflussnahme auf die Politik Bedingungen schaffen, dass so etwas nicht mehr so oft vorkommt.«

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist mit ihren lokalen Partnerorganisationen in Südsudan, Somalia, Kenia und Äthiopien vor Ort und versorgt die Menschen mit Lebensmitteln, Saatgut und Zugang zu sauberem Trinkwasser. Zudem werden neben der Nothilfe die Menschen in der Vorsorge unterstützt. Dabei geht es insbesondere darum, Wissen zu vermitteln, wie Landwirtschaft trotz der schwierigen klimatischen Bedingungen möglich ist. Die EmK in Deutschland bittet um Spenden unter dem Kennwort »Ostafrika«.

Foto: Klaus Ulrich Ruof, EmK-Öffentlichkeitsarbeit

Der Autor
Klaus Ulrich Ruof ist Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland in Frankfurt am Main. Kontakt: oeffentlichkeitsarbeit(at)emk.de.

Zur Information
Die EmK in Deutschland bittet um Spenden unter dem Kennwort »Ostafrika«.

Spendenkonto: Evangelisch-methodistische Kirche – Brot für die Welt/Katastrophenhilfe
IBAN: DE18 5206 0410 0004 1054 00
BIC: GENODEF1EK1

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