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Anschaulich erklärt

»Warum ist die Bibel so wichtig? Wer ist Gott? Wieso reden Christen immer von Jesus Christus? Und was, bitte, ist der Heilige Geist?« Solche und ähnliche Fragen tauchen immer wieder in Gesprächen mit Menschen auf, die sich für den christlichen Glauben interessieren. Vier kurze Videoclips bieten zu jeder dieser vier Fragen eine kurze Antwort. Sie fassen anschaulich die wesentlichen Punkte zusammen, laden zum Nachdenken ein und wollen zum Gespräch anregen – über Gott und die Welt.

Wie können Glaubensdinge zeitgemäß vermittelt werden? Es gibt etliche »Medienleute«, die diese Frage bewegt und dafür nach Antworten suchen. So auch einige der Medienstrategen beim Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland (CJD). In Zusammenarbeit mit verschiedenen Kirchen und Trägern entstanden Überlegungen, Ideen, Entwürfe und erste Versuche. Aufgrund persönlicher Verbindungen arbeitete der für den Distrikt Heidelberg zuständige Superintendent Stefan Kettner für die Evangelisch-methodistische Kirche an diesem Projekt mit. Jetzt liegen die ersten Clips vor, die kurzweilig, prägnant und modern zum Nachdenken einladen und zum Gespräch anregen.

»Ich glaube nur das, was ich sehe!« ist heutzutage das Motto vieler Menschen. Ein Gott, ein außerirdisches Wesen hat in diesem Denken keinen Platz. Versuchen wir es trotzdem einmal mit einem kleinen Film. In weniger als drei Minuten geht es um die Frage »Wer oder wie ist eigentlich Gott?« Dieser Film geht der Frage nach, was wir über Gott und sein Wesen wissen. Welche Bilder haben wir von Gott, und in welcher Beziehung steht dieser Gott zu uns Menschen? Wenn es diesen Gott gibt, der über Raum und Zeit erhaben ist, dann hat dieser Gott auch etwas mit dem eigenen, persönlichen Leben zu tun. Darüber nachzudenken lohnt sich allemal. Dieser Clip will Anstöße geben. Vielleicht gelingt das ja.

Wenn Jesus tatsächlich existiert hat, und wenn wirklich wahr ist, was wir von ihm wissen, dann steht eine Frage im Raum: Wenn dieser Jesus gar nicht mehr »da« ist, wie geht das dann »mit dem Glauben«? Da kommt der Heilige Geist ins Spiel. Denn, wenn Gott auch heute noch in dieser Welt wirkt, müssen die Menschen doch »irgendeine« Kraft spüren, die von diesem Gott ausgeht! Wie kann man diese Kraft Gottes erfahren, wie kann man sich mit dieser Kraftquelle verbinden? Zugegeben: Das sind schwierige Fragen, weil es hier um »etwas« geht, das man nicht sieht. Vielleicht hält dieser Clip ein paar hilfreiche Gedanken bereit. Dafür ist er gemacht. Aber ganz ehrlich: wenn nicht alles sofort verständlich ist, einfach geduldig sein. Es gibt viele Menschen, die ganz fest an Gott glauben, aber »das mit dem Heiligen Geist« auch nicht sofort kapiert haben.

Viele Filme leben von der personifizierten Macht des Guten. Zum Beispiel Matrix, Superman oder James Bond. Auch Kinderkrimis oder Schnulzenromane kommen selten ohne solche Heldenfiguren aus. Ist Jesus so ein personifiziertes Bild der weltverbessernden Macht des Guten? Also eher Wunschbild statt Realität? Dieser Film geht der Frage nach, warum wir überhaupt von Jesus wissen und warum sich Menschen in dieser Welt überhaupt mit ihm beschäftigen. Letzten Endes geht es um die Frage, was »das« – nein, was »er« – eigentlich mit meinem, mit unserem Leben zu tun hat. Die Antwort muss jeder für sich selbst finden. Der Film ist ein Versuch, die Gedanken für solche Überlegungen anzustoßen.

»Der am wenigsten gelesene größte Welt-Bestseller!« Diese Aussage wird bestätigen können, wer im großzügig weit gefassten Bekanntenkreis einmal fragt, wer die Bibel im Schrank stehen hat und wer sie wirklich gelesen hat. Von diesem Bestseller handelt der Film. Es geht um die Fragen »Was steht eigentlich in der Bibel?« und »Was macht dieses Buch so bedeutsam?« Die nächste Frage ist ungleich schwerer: »Was macht dieses Buch mit denjenigen, die darin lesen?« Wer anfängt, dieses Buch wirklich zu lesen, wird feststellen, dass es Bedeutung und Gewicht hat. Eigentlich müsste die Bibel eine Warnbanderole tragen: »Vorsicht, dieses Buch hat das Zeug dazu, dein Leben massiv zu verändern!« Davon erzählt dieser Film. Das Lesen der Bibel kann ein 2:10-Minuten-Filmchen natürlich nicht ersetzen.