Kreuz und Flamme bleiben prägend
Die Evangelisch-methodistische Kirche (EmK) in Deutschland entwickelt ihr Erscheinungsbild weiter. Der Kirchenvorstand hat Anpassungen der Corporate Identity beschlossen, die in den kommenden Monaten schrittweise eingeführt werden. Im Mittelpunkt stehen weiterhin die vertrauten Symbole von Kreuz und Flamme. Sie bleiben das prägende Erkennungszeichen der Kirche und bilden auch künftig die Grundlage ihres öffentlichen Auftritts.
Die Weiterentwicklung verfolgt mehrere Ziele. Sie stärkt die Wiedererkennbarkeit der EmK, erleichtert die Nutzung in digitalen Medien und unterstreicht die Verbundenheit mit der weltweiten Kirche. Zugleich schafft sie mehr Gestaltungsmöglichkeiten für Gemeinden, Bezirke, Werke und Einrichtungen.
Ein Zeichen der Verbundenheit
Kirche begegnet Menschen an vielen Orten: in Gottesdiensten und Gemeindegruppen, in diakonischen Einrichtungen, auf Veranstaltungen und zunehmend auch in digitalen Räumen. Ein gemeinsamer Auftritt macht sichtbar, dass all diese unterschiedlichen Orte und Arbeitsbereiche Teil derselben Kirche sind.
Die beschlossenen Anpassungen knüpfen an den bisherigen Weg der EmK in Deutschland an. Bewährte Elemente bleiben erhalten, werden jedoch klarer und einfacher gestaltet. So orientiert sich die EmK in Deutschland stärker an den international gebräuchlichen Gestaltungsmerkmalen und schafft zugleich gute Voraussetzungen für die weitere Zusammenarbeit innerhalb der weltweiten Kirche.
Kreuz und Flamme stehen dabei unverändert im Mittelpunkt. Die bekannten Zeichen erinnern an die geistlichen und historischen Wurzeln der EmK und machen zugleich sichtbar, dass die Region Deutschland Teil der weltweiten EmK ist.
Mehr Raum für Gemeinden und Einrichtungen
Ein wesentlicher Vorteil der neuen Gestaltung liegt in ihrer Flexibilität. Künftig können Gemeinden, Bezirke, Werke und Einrichtungen ihre jeweiligen Namen leichter in den gemeinsamen Auftritt integrieren. Ob Ortsgemeinde, Bezirk oder kirchlicher Arbeitsbereich – die Zugehörigkeit zur EmK bleibt unmittelbar erkennbar, während zugleich deutlich wird, wer vor Ort handelt und Verantwortung übernimmt.
Auch neue Schriftarten (Roboto) dienen diesem Anliegen. Sie stehen frei zur Verfügung und können unkompliziert auf unterschiedlichen Geräten eingesetzt werden. Das erleichtert die Gestaltung von Gemeindebriefen, Präsentationen, Internetseiten und anderen Veröffentlichungen und unterstützt einen stimmigen Auftritt in der gesamten Kirche.
Schrittweise Einführung
Die Einführung erfolgt bewusst mit Augenmaß. Niemand muss deshalb bestehende Materialien kurzfristig ersetzen. Briefbögen, Stempel, Schilder und andere Anwendungen können weiterhin genutzt werden. Die Anpassungen sollen nicht zu vermeidbaren Kosten führen, sondern nach und nach ihren Platz im Alltag von Gemeinden, Bezirken und Einrichtungen finden.
Dazu werden in den kommenden Monaten weitere Informationen, Vorlagen und Gestaltungshilfen bereitgestellt. So erhalten alle kirchlichen Arbeitsbereiche die Möglichkeit, sich mit den neuen Elementen vertraut zu machen und sie bei Bedarf einzusetzen.
Die Weiterentwicklung der des Erscheinungsbilds ist kein Neuanfang. Sie führt einen Weg fort, auf dem die EmK in Deutschland ihr Profil schärft und ihre Verbundenheit sichtbar macht – vor Ort, in Deutschland und als Teil der weltweiten EmK. Kreuz und Flamme bleiben dabei prägend.
Der Autor
Michael Löffler ist Theologischer Leiter der EmK-Kirchenkanzlei mit Sitz in Frankfurt am Main und Pressesprecher für die Evangelisch-methodistische Kirche in Deutschland. Kontakt: oeffentlichkeitsarbeit(at)emk.de
Zur Information
EmK-Logo: Kreuz und Flamme
Das Logo der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK; englisch: The United Methodist Church, UMC) wurde im Rahmen der Vereinigung von 1968 entwickelt. Damals schlossen sich die Methodistenkirche und die Evangelische Vereinigte Brüderkirche (im deutschsprachigen Raum »Evangelische Gemeinschaft«) zusammen. Das Kreuz symbolisiert Jesus Christus, auf den die Kirche gegründet ist. Die zwei Flammen stehen für die beiden Kirchen, die sich zur EmK vereinigt haben. Das Logo wurde von der Generalkonferenz für die gesamte EmK beschlossen und 1971 in den Vereinigten Staaten rechtlich geschützt.






