EmK-Musik Von Michael Löffler (par)  | 

Zweites Jugend-Musik-Camp der EmK in Halle

Etwas über dreißig meist junge Menschen haben sich zu einem Gruppenfoto in einem begrünten Hinterhof versammelt und lächeln freundlich in die Kamera. Im Hintergrund ist eine Ziegelmauer.
Vier Tage voller Musik, Gemeinschaft und neuer Erfahrungen prägten das zweite Jugend-Musik-Camp von EmK-Musik in Halle.
Bildnachweis: Jonathan Dederding, EmK-Musik
Vier Tage Musik, Gemeinschaft und ganz viel Begeisterung: Anfang Mai trafen sich in Halle 35 junge Menschen zum zweiten Jugend-Musik-Camp von EmK-Musik.
2 Minuten

Junge Menschen aus verschiedenen Regionen Deutschlands und unterschiedlichen Kirchen kamen vom 30. April bis zum 3. Mai 2026 zusammen, um miteinander Musik zu machen, voneinander zu lernen und gemeinsam Glauben zu leben. Dabei reichte die musikalische Erfahrung von ersten Liedbegleitungen im Gottesdienst bis hin zu eingespielten Bands. Gerade diese Vielfalt prägte die besondere Atmosphäre des Camps. »Voneinander lernen, miteinander musizieren und gemeinsam feiern stand auf dem Programm«, fasst Christoph Zschunke, Referent von EmK-Musik, die Tage in Halle zusammen.

Raum zum Ausprobieren

In Workshops für Gesang, Klavier, Gitarre, Bass und Percussion konnten die gut dreißig jungen Menschen Neues ausprobieren und ihre Fähigkeiten vertiefen. Einige Workshops fanden in den Räumen der Musikhochschulen in Halle statt – eine Kooperation, für die das Team von EmK-Musik sehr dankbar ist.

Wie viel in diesen Tagen gewachsen war, zeigte sich besonders beim Werkstattkonzert am Samstagabend. Dort präsentierten die Jugendlichen eigene Songs und Ergebnisse aus der Workshopzeit. Manche standen dabei zum ersten Mal allein auf einer Bühne. »Unglaublich mutig sind da manche gewesen«, schreibt Zschunke. Die Offenheit und gegenseitige Wertschätzung hätten Teilnehmende wie Referierende gleichermaßen beeindruckt.

Dass die Tage in Halle weit über musikalische Förderung hinaus wirkten, zeigt die Rückmeldung einer Mutter nach dem Wochenende. Sie schrieb an das Team: »Ich habe so eine begeisterte Tochter in Empfang genommen. Sie sprudelte über. Nicht nur, dass sie technisch einiges über ihren Gesang gelernt hat, sie hat sich auch mit euch so sicher gefühlt, dass sie aus ihrer Komfortzone rauskam und gewachsen ist.«

Musik und Glaube gehören zusammen

Neben den Workshops prägten gemeinsames Singen, Beten und Feiern den Alltag des Camps. Treffpunkt war der Kirchsaal der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Halle. Hier begann und endete jeder Tag.

Zum Abschluss gestalteten die Jugendlichen den Gottesdienst am Sonntag Kantate musikalisch selbst – vielstimmig, lebendig und getragen von spürbarer Freude. Eine Liedzeile aus dem Gottesdienst blieb dabei besonders hängen: »Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter. Das Morgenlicht leuchtet weiter in uns!«

Förderung, die bleibt

Für Christoph Zschunke zeigt das Camp, wie wichtig solche Erfahrungsräume für junge Menschen sind. »Wir wissen, dass es viele junge talentierte Menschen in unseren Gemeinden gibt, die leidenschaftlich gern Musik machen«, schreibt er. Ziel sei es, diese Jugendlichen zu begleiten, zu stärken und die Freude am Musizieren mit ihnen zu teilen.Die Fortsetzung ist bereits geplant: Auch 2027 soll es wieder ein Jugend-Musik-Camp in Halle geben – dann mit noch mehr Platz für junge Musikerinnen und Musiker.

 

Weiterführende Links

www.emk-bildung.de/fachbereiche/emk-musik
www.emk-freizeiten.de/home/emk_musikalisches_kreatives

Der Autor

Michael Löffler ist Theologischer Leiter der EmK-Kirchenkanzlei mit Sitz in Frankfurt am Main und Pressesprecher für die Evangelisch-methodistische Kirche in Deutschland. Kontakt: oeffentlichkeitsarbeit(at)emk.de